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Funktionelle Untersuchungen zur zellulären Funktion, Regulation und Pathophysiologie des Kupfertransportproteins ATP7B (Morbus Wilson Protein)
Finanzierung:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ;
Kupfer ist als Spurenelement und Umweltfaktor essenziell in zellulären Systemen. Die Kupferbalance wird durch verschiedene Proteine in engen Grenzen reguliert. Die hepatische Kupferakku-mulation aufgrund einer genetischen Störung (ATP7B-Gendefekt; Morbus Wilson) hat weit reichende pathologische Folgen für den Organismus. Neuere Forschungen haben zugleich Einflüsse des Kupferhaushaltes auf die multifaktorielle Genese der Atherosklerose aufgedeckt. Eigene Untersuchungen haben Zusammenhänge zwischen Kupferspeicherung und Leberschädigung bei Morbus Wilson sowie Kupfer- und Cholesterolstoffwechsel aufgedeckt, diese sind jedoch noch unzureichend verstanden. Ziele des Projektes sind der Nachweis des gestörten Kupfertransports in ATP7B-Mutanten und die Aufklärung molekularer Mechanismen bei der Pathogenese des Morbus Wilson sowie der Einflüsse hoher Kupferkonzentrationen auf Cholesterolstoffwechsel und Atherosklerose. Dies wird durch molekulare Charakterisierung der kupferakkumulierenden Atp7b-/-Maus im späten Krankheitsstadium, und Kreuzungen der Atp7b-/-Maus auf den LDL-Rezeptor-/-Hintergrund sowie auf den Metallothionein-/-Hintergrund untersucht. Auswirkungen einer Interaktion von Kupfer- und Fettstoffwechselstörung auf die Atherogenese sollen erstmals experimentell belegt werden. Weiterer Fokus des Projekts ist die Untersuchung der Kupfertoxizität in Mitochondrien.

Schlagworte

Atherosklerose, Knock-out Maus, Kupfer, Leber, Metallothionein, Morbus Wilson, Toxizität
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