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Familie und Kirche
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Die Ergebnisse der vierten EKD-?Mitgliedschaftsuntersuchung zeigen mit großer Deutlichkeit, dass in der Stärkung der Familie und der religiösen Prägung des Familienlebens ein wesentlicher Anknüpfungspunkt für die Verbesserung der Wirkungsmöglichkeiten der evangelischen Kirchen in Deutschland liegt.

In Weiterführung der Forschungen zur religionspädagogischen Theorie der Familie (vgl. Michael Domsgen, Familie und Religion. Grundlagen einer religionspädagogischen Theorie der Familie, Leipzig 22006) soll das Verhältnis von Familie und Kirche intensiv reflektiert werden. Dabei geht es darum, die Zuordnung beider Lernorte genauer zu beschreiben und nach möglichen Berührungspunkten zwischen Familie und Kirchengemeinde zu suchen. Die Familie ist auch unter dem Blickwinkel der religiösen Bildung die grundlegende Sozialisationsinstanz. Hier erfährt ein Mensch grundlegende Prägungen, die ihn ein Leben lang beeinflussen. Unter theologischer Perspektive ist diese soziologisch zu erhebende Prämisse ebenfalls zu untermauern. Denn die familialen Beziehungen (nicht die Familienstruktur) gelten als Anknüpfungspunkte für die Beschreibung des Verhältnisses zwischen Gott und Mensch. Die Profilierung des Lernorts Gemeinde sollte deshalb stärker die Familie berücksichtigen. Der Einzelne ist in seiner familialen Verankerung in den Blick zu nehmen. Ein erstes Zwischenergebnis ist publiziert: Zur Bedeutung familialer Beziehungen für Theorie und Praxis der Gemeindepädagogik. Grundlegende Perspektiven, in: ZThK (106) 2009, H. 4, 477-500.

Schlagworte

Familie, Kirche, Religion, religiöse Bildung, religiöse Sozialisation
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