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Evaluation des Modellprojekts Frühintervention zum Erhalt der Erwerbsfähigkeit (FEE) der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland
Projektbearbeiter:
Dirk Rennert
Finanzierung:
Fördergeber - Sonstige;
Seit dem 1. Januar 2009 besteht durch die Änderung des §31 Abs.1 S.1 Nr.2 SGB VI die gesetzliche Grundlage zur Erbringung präventiver rehabilitativer Leistungen zur Sicherung der Erwerbsfähigkeit sowohl im stationären als auch im ambulanten Einrichtungen. Das Modellprojekt Frühintervention zum Erhalt der Erwerbsfähigkeit (FEE) der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland stellt eine Umsetzungsmöglichkeit dieser präventiven Leistungen dar und soll in einem Zeitraum von 2 Jahren erprobt werden. FEE gliedert sich in 3 Phasen: Die 1-wöchige, ganztägige Initialphase, die in einer ambulanten bzw. stationären Rehabilitationseinrichtung durchgeführt wird, die sich anschließende 12-wöchige berufsbegleitende Trainingsphase, die in einer wohnortnahen ambulanten Rehabilitationseinrichtung stattfindet und mit einem Abschlusstag endet und die folgende 6-monatige Erhaltungsphase, in der die erlernten gesundheitsförderlichen Verhaltensweisen der ersten beiden Phasen selbstständig umgesetzt werden sollen. Die Erhaltungsphase endet mit einem Refresher-Tag, an dem sowohl aus Teilnehmersicht als auch aus Sicht der Rehabilitationseinrichtung der Erfolg des FEE-Programms erfasst werden soll und gemeinsam die optimalen Bedingungen für eine  langfristige Fortführung des im FEE-Programm Erlernten bestimmt wird. Zentrale Aufgabe der Begleitevaluation bildet die Erfassung  Zufriedenheit der Teilnehmer mit dem FEE-Programm mittels geeigneter Indikatoren. Die Studienergebnisse können als Basis für eine weitere Optimierung des präventiven Ansatzes des FEE-Programms genutzt werden.

Schlagworte

Erwerbsfähigkeit, Prävention, Rehabilitation
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