Entwicklung und Test eines neuartigen Tiegels mit einer kombinierten Spülfunktion
Projektleiter:
Finanzierung:
ZIM Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand;
Hochschmelzende Legierungen (sog. hochtemperaturbeständige Superlegierungen auf Nickel- und Kobalt-Basis oder aber Tantal, Wolfram …) erschließen immer mehr Einsatzgebiete und gewinnen rasant an Bedeutung. Das Schmelzen und Homogenisieren erfolgt meist mittels Vakuuminduktionsöfen in keramischen Tiegeln bei Schmelztemperaturen bis zu 2.100 °C. Derzeit verwendete Schmelztiegel haben eine Reihe von Nachteilen, wie eine geringe Anzahl möglicher Schmelzzyklen (max. 20 x), eine durch Form, Werkstoff und Aufbau des Tiegels kosten- und energieintensive Produktion sowie hohe Aufwände, eine reine Schmelze ohne Verunreinigungen zu erhalten. Ziele des Forschungsvorhabens sind, einen neuartigen, temperierten Tiegel zu entwickeln, der sich vor allem auszeichnet, durch eine sehr hohe Lebensdauer (> 120 Schmelzzyklen), eine Kombination von Tiegel- und Spüleinheit und damit erreichbare wesentliche Qualitätsverbesserungen (ca. 30% erhöhte Reinheit der Schmelze) und einer effektiven Energienutzung durch Verwendung des Kühlmediums zum Spülen der Schmelze
Kontakt
Dr.-Ing. Volodymyr Taran
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Institut für Werkstoffe, Technologien und Mechanik
Universitätsplatz 2
39106
Magdeburg
Tel.:+49 391 6754541
weitere Projekte
Die Daten werden geladen ...
