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Entwicklung einer neuen Asphaltdeckschicht unter Verwendung modifizierter recycelter Kunststoffe
Projektbearbeiter:
S. Müller
Finanzierung:
BMWi/AIF;
Grundlage des Projekts sind neue Kunststoffmodifikationen, die durch thermischen Abbau aus Altkunststoffen preiswert hergestellt werden können. Diese Modifikate stellen eine neue Produktklasse zwischen Wachsen/Paraffinen und Kunststoffen dar und zeichnen sich durch das Fehlen der kürzerkettigen Verbindungen des Wachs- und Paraffinbereiches aus. Der Antragsteller verspricht sich nach ersten Versuchen beim Einsatz als Bitumenzuschlag gegenüber bisherigen wachs- bzw. polymermodifiziertem Bitumen: 1. Erhöhung des Erweichungspunktes >12° bei gleichbleibender oder geringerer Verarbeitungstemperatur, 2. Absenkung des Brechpunktes >1°, 3. bessere Haftung am Gestein, 4. die Möglichkeit höherer Beimischungsmengen von verschiedenen Zuschlagblends, 5. Kostensenkung >8%, 6. CO2-Einsparung. Die Modifikate sind im Hinblick auf Schmelzpunkt, Viskosität, Duktilität, Brechpunkt usw.  dennoch unterschiedlich in Abhängigkeit von der Art und Zusammensetzung der Ausgangskunststoffe und der thermischen Behandlung. Im Verbund zwischen Forschung und Anwendung soll der Bitumenzuschlagstoff zur Produktionsreife entwickelt und getestet werden (Industrielle Forschung).

Schlagworte

Asphalt, Bitumen, Straßenbau

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