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Entwicklung und Erprobung neuer keramisch basierter Gradientenwerkstoffe für hochbeanspruchte Funktionsoberflächen sowie einer prozesssicheren Technologie zu deren Fertigung
Finanzierung:
ZIM Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand;
Keramische Bauteile in vielen Industriebereichen müssen an unterschiedlichen Stellen unterschiedliche Eigenschaften aufweisen. Insbesondere für hochbeanspruchte Funktionsoberflächen weisen die bisherigen Verfahren durch Zusammenfügen verschiedener Teilen oder Auftragen von keramischen Material auf einen Grundkörper zur Erzeugung einer Funktionsoberfläche erhebliche Nachteile auf, die u. a. durch ihre geradlinig verlaufenden Kontaktzonen und kantigen Außengeometrien in großem Umfang zu Undichtheiten, Abplatzungen der Oberflachenschicht, Bauteilausfall und deutlicher Verkürzung der Standzeit führen.
Ziel des Projektes ist die Entwicklung von Keramik-Keramik-Gradientenwerkstoffen mit vordefinierter Dicke der Verbundschicht von ca. 10 bis 30 mm und einer Technologie zu deren Fertigung. Durch besonders geeignete Verfahrens- und Prozessabläufe unter Einbindung des Infiltrierens bzw. Schlickerns wird im Bereich der Verbundschicht eine fließende Durchdringung beider Ausgangskeramiken und deren Eigenschaften erreicht, verbunden mit sehr hoher Temperaturwechselbeständiqkeit, einer Standzeiterhöhung um ca. 50 %, einer Senkung der Fertigungskosten um ca. 40% und der Fertigungszeit um ca. 50%.
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