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Entwicklung eines Servicegerätes zur Überprüfung der Schaltpunkte von Injektoren mit mechatronischen Piezoaktoren

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Finanzierung:
Bund;
Steigende Anforderungen an Leistung und Umweltverträglichkeit von Verbrennungsmotoren zwingen zu immer genauerer Abstimmung der Einzelkomponenten des Motors. Bedingt durch nicht vermeidbare Fertigungstoleranzen von piezogesteuerten Common-Rail-Injektoren ist es notwendig, diese bei der Montage, Reparatur und dem Austausch zeitlich aufeinander abzustimmen. Dazu wird ein Gerät benötigt, welches die Zeit zwischen der Bestromung des Injektors bis zur Öffnung der Düse ermittelt. Mit den gewonnenen Werten können die Injektoren entsprechend zusammengestellt oder Korrekturwerte der Motorsteuerung vorgegeben werden. Das entwickelte Gerät zur Bestimmung der Injektorreaktionszeit besteht aus einem über Elektromotor angetriebenen Railsystem mit Kühler und Tank. Die Erfassung des Öffnungsbeginns der Düse erfolgt mittels Laserlichtschranke. Ein Mikrorechner steuert den Injektor an und wertet das Messsignal aus. Nach dem Messablauf können die ermittelten am gerät abgelesen werden. Die geforderte Genauigkeit von ± 8 µs wurde erreicht. Eine wichtige Voraussetzung für die genaue Messung ist das gleiche Temperaturniveau aller Injektoren. Um die Kosten für dieses Gerät so gering wie möglich zu halten, ist es zum großen Teil aus handelsüblichen Serienteilen aufgebaut worden.

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