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Entwicklung eines Kontrastmittels zur in vivo Diagnostik von peripheren Nervenläsionen und Monitoring der Nervenregeneration.
Projektbearbeiter:
rer.nat. Reinhild Schnabel, Sabrina Sattelkau
Finanzierung:
Haushalt;
Bei Unfällen kommt es häufig zu Nervenverletzungen, die zur Wiederherstellung der Kontinuität operativ versorgt werden müssen. Bisher gibt es keine effektiven diagnostischen Methoden, um das Ausmaß der Nervenschädigung (und somit die Notwendigkeit einer Operation) zu beurteilen und um, operative Revision erfordernde, ausbleibende Nervenregeneration oder Nervenfehlwachstum frühzeitig festzustellen. Zunehmende Bedeutung gewinnt der Einsatz einer leistungsfähigen Magnetresonanztomographie, die eine Visualisierung peripherer Nerven und auftretender degenerativer Prozesse ermöglicht, jedoch bislang keine Aussage zu regenerativen Abläufen zulässt. Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung eines Kontrastmittels für die Magnetresonanztomographie, über welches der Ort der primären Nervenläsion markiert und ein Verlaufsmonitorring der Regeneration im Tiermodell erreicht werden kann. Langfristig ist Entwicklung eines zuverlässigen und standardisierten, bildgebenden Verfahrens zur nicht-invasiven Diagnostik für die Humanmedizin geplant.

Schlagworte

Diagnostik, MRT, Neuroimaging, Regeneration, peripherer Nerv
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