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Einsatz von Cariporid zur verbesserten Ischämiebewältigung alter Patienten in der Herzchirurgie
Finanzierung:
Industrie;
In experimentellen Ischämieversuchen am Vorhofmyokard von Patienten mit einer Koronaren Herzerkrankung konnte gezeigt werden, dass die Ischämische Präkonditionierung des humanen Myokards im Alter deutlich vermindert ist und somit eine erhöhte Ischämiegefährdung des alten Herzens besteht. Die Ischämische Präkonditionierung stellt dabei einen Vorgang dar, bei dem sich das Gewebe durch eine oder mehrere vorherige kurze Ischämiephasen an eine spätere, längeranhaltende Ischämie anpasst. Dadurch kann die Ischämie-bedingte Schädigung des Gewebes mit Nekrosen und Freisetzung pro-inflammatorischer Faktoren deutlich vermindert werden. Dieser Vorgang tritt physiologisch vor allem im der Angina pectoris Phase auf. Der Verlust der Ischämischen Präkonditionierung ist dabei besonders unter den Patienten ohne eine chronische -Blocker-Therapie auffällig. Die eingeschränkte Widerstandsfähigkeit des Altersmyokards gegenüber dem ischämischem Stress hat nun eine zentrale Bedeutung bei der herzchirurgischen Behandlung alter Patienten, da das Alter der operierten Patienten in den letzten Jahren deutlich zunahm. Der Einsatz von Cariporide in der Herzchirurgie als denkbare Applikation zum Schutz der kontraktilen Myokardfunktion gegen einen operationsbedingten Ischämie-Reperfusionschadensoll experimentell getestet werden. Funktionelle Versuche im Organbad am isolierten, isometrisch kontrahierenden Trabekeln des rechten Vorhofmyokards soll der altersabhängige Schutz vor Ischämie-Reperfusionsschäden untersucht werden.
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