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Einfluss von Pmca1 und Neuroplastin auf die Ca2+ Homöostase, Entwicklung und Aktivierung von Makrophagen und dendritischen Zellen
Finanzierung:
Haushalt;
Die Feinregulation intrazellulärer Ca2+-Konzentrationen ist ein universeller Mechanismus, der vielfältige biologische Antworten von Zellen auf äußere Reize oder interne Signale kontrolliert. Während die Abläufe der Ca2+-abhängigen Differenzierung und Aktivierung von Zellen des spezifischen Immunsystems gut untersucht sind, ist noch vergleichsweise wenig über die Bedeutung der Ca2+ Homöostase in Zellen des angeborenen Immunsystems bekannt. Die Plasmamembran Ca2+ ATPase Pmca1 und ihr Bindungspartner Neuroplastin gehören zu den wenigen Proteinen, die den Export von Ca2+-Ionen aus der Zelle fördern und dadurch eine niedrige intrazelluläre Ca2+ Konzentration aufrechterhalten. In diesem Projekt wird der Einfluss des Fehlens von Pmca1 oder Neuroplastin vergleichend in Makrophagen und dendritischen Zellen untersucht, die aus Zytokin-behandelten Knochenmarkszellen genetisch veränderter Mäuse gewonnen werden. Besonderer Fokus liegt hierbei auf dem Zusammenhang einer erhöhten intrazellulären Ca2+-Konzentration mit möglichen Veränderungen der intrazellulären Signalweiterleitung, der Genexpression, der Stoffwechselaktivität, der Ausschüttung entzündungsfördernder oder –hemmender Effektormoleküle sowie deren stimulierende Wirkung auf andere Immunzellen. Dieser Zusammenhang könnte neue Einblicke in die Entstehungsmechanismen chronisch entzündlicher Krankheiten geben, die sich ursächlich häufig auf eine Überaktivität oder Disfunktionalität von Zellen des angeborenen Immunsystems zurückführen lassen.
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