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Einfluss neuer Rho-Kinase-Inhibitoren auf die Kontraktilität des Trabekelmaschenwerks
Projektleiter:
Projektbearbeiter:
cand. med. Chiara Facino
Finanzierung:
Fördergeber - Sonstige;
Das Trabekelmaschenwerk (TM) des Auges ist ein kontraktiles, glattmuskelähnliches Gewebe, das maßgeblich den Abflusswiderstand für das Kammerwasser bestimmt. Es ist somit wesentlich an der Regulation des Augeninnendrucks beteiligt ist. Ein erhöhter Augeninnendruck zählt zu den wichtigsten Risikofaktoren für das Primäre Offenwinkelglaukom (POWG). Eine gezielte, pharmakologische Relaxation des TM führt zu einer Erweiterung der intertrabekulären Maschen und damit zu einer Senkung des Abflusswiderstands und des Augeninnendrucks. Rho-Kinase-Inhibitoren sind eine neue Klasse Augendruck senkender Medikamente in der klinischen Erprobung, deren Wirkmechanismus im Auge jedoch nur unvollständig verstanden ist. Das Projekt soll klären, ob (bzw. in welchem Ausmaß) Rho-Kinase-Inhibitoren in die Kontraktilität des TM eingreifen und auf diesem Weg drucksenkend wirken. Dazu werden u.a. physiologische Kontraktionsversuche mit nativem bovinem Material durchgeführt.

Schlagworte

Kontraktion, Physiologie, Rho-Kinase-Inhibitor, Trabekelmaschenwerk, Ziliarmuskel
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