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Die doppelte Dissoziation des Gerechtigkeitsmotivs
Projektbearbeiter:
Matthias Donat
Finanzierung:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ;
Menschen orientieren sich in ihrem Verhalten häufig an Gerechtigkeitsmaßstäben, leiden unter Ungerechtigkeiten und fordern in den verschiedensten sozialen Situationen Gerechtigkeit (Gerechtigkeitsmotiv). Von besonderem Interesse für dieses Projekt ist es, dass sich Menschen scheinbar bezüglich der subjektiven Bedeutsamkeit von Gerechtigkeit stark unterscheiden. Explizite, selbst zugeschriebene Unterschiede sind bekannt und konnten in zahlreichen Studien belegt werden. Wir nehmen darüber hinaus an, dass es auch ein implizites, nicht direkt berichtbares, sondern nur implizit beschreibbares Gerechtigkeitsmotiv gibt. Wir prüfen daher die folgenden Annahmen: 1. Die Zusammenhangsstruktur impliziter sowie expliziter Gerechtigkeitsmotivmmaße belegt die Existenz zweier Motive. 2. Diese beiden Gerechtigkeitsmotive beeinflussen unterschiedliches Verhalten von Menschen (doppelte Dissoziation). Kernanliegen des Projekts ist daher die Entwicklung und Validierung von Verfahren zur Erfassung von Unterschieden impliziter gerechtigkeitsbezogener Repräsentationen, mit dem Ziel, die doppelte Dissoziation des Gerechtigkeitsmotivs zu überprüfen. Dazu verwenden wir u.a. ein reaktionszeitbasiertes Verfahren. In dieser zweiten Projektphase steht die experimentelle Überprüfung im Vordergrund.

Schlagworte

Gerechtigkeit, Gerechtigkeitsmotiv, Implizite Motive, Implizite Repräsentationen, Selbstattribuierte Motive
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