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Demultiplex-Empfänger für Polymerfaserübertragung und Verfahren zu dessen Herstellung
Projektbearbeiter:
Fischer-Hirchert
Finanzierung:
Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung & Forschungsförderung;
Forschergruppen:
Die Erfindung betrifft einen Demultiplex-Empfänger für Polymerfaserübertragung mit einem oder mehreren Eingangskanälen für den Anschluss einer oder mehrerer polymeroptischer Fasern, einem oder mehreren Ausgangskanälen für den Anschluss von Fotoempfängern und einer Dispersionseinheit zur wellenlängenabhängigen Aufteilung optischer Signale auf die Ausgangskanäle sowie ein Verfahren zu dessen Herstellung.Anwendungen der optischen Technologien der Kommunikationstechnik besitzen ein überaus breites Anwendungsfeld. Von großen Teilen des bestehenden Telekommunikationsnetzes über Multimediaübertragung im Automobil bis hin zur Datenübertragung im Büro- und im Heimbereich. Optische Datenübertragung bietet hohe Übertragungskapazität, ist wenig empfindlich gegenüber elektromagnetischen Störungen und bietet gleichzeitig elektrische Isolierung zwischen Sender und Empfänger. Auch sind optische Fasern, insbesondere Kunststofffasern, billiger und wesentlich leichter als Kupferkabel mit gleicher Kapazität und decken zudem einen größeren Entfernungsbereich ab.Die Mitte der 90er Jahre aufgekommene Wellenlängenmultiplex Technik (Wavelength Division Multiplex, WDM) erlaubte es, die Übertragungskapazität der damals hauptsächlich verwendeten Glasfasern deutlich zu steigern. Mit diesem Verfahren werden die einzelnen zu übertragenden Daten nicht mehr in einer zeitlichen Anordnung hintereinander auf dem Fasermedium übertragen, sondern gleichzeitig auf dem Lichtwellenleiter geführt. Derzeit wird daran gearbeitet, die im optischen Fernbereich erfolgreiche WDM-Technik in den Bereich der Nahbereichsnetze mit Übertragungslängen unter 2000 m eingeführt werden.Hier arbeitet man mit Licht im sichtbaren Wellenlängenbereich und benutzt als Übertragungsmedium Polymerfasern (POF), da in dieser Anwendungsebene die Bauteile möglichst kostengünstig für den Endanwender hergestellt werden müssen. Besondere Bedeutung erhält der Bereich der mobilen Multimedia Anwendungen. Neben der höheren Datenrate und der damit verbesserten Integration multimedialer Anwendungen im Bussen oder Automobilen werden zudem erhebliche Gewichtsreduzierungen des Kabelbaums zu erwarten sein. Um zu einem komplexen optischen Datenübertragungssystem unter Berücksichtigung der vorgenannten Aspekte zu kommen, müssen mehrere Einzelaufgaben gelöst werden. Hierzu gehört unter anderem die Aufspaltung wellenlängencodierter Lichtsignale in die ursprünglichen Einzelsignale.Die Aufgabe der Erfindungen ist es daher, einen kostengünstig herzustellenden Demultiplex-Empfänger für Polymerfaserübertragung zu entwickeln, der ohne Einbußen an Übertragungs- und Signalverarbeitungsqualität die einfache und kostenminimierte Gestaltung komplexer optischer Übertragungssysteme gestattet. Außerdem soll ein Herstellungsverfahren zur einfachen und kostengünstigen Herstellung optischer Module gemäß den Sachansprüchen gefunden werden.

Schlagworte

Polymerfaserübertragung, optische Demultiplexer
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