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Corporate Governance bei Kulturstiftungen
Finanzierung:
Haushalt;
Ausgangspunkt des Projekts sind die auf einer Studie des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen fußenden rechtstatsächlichen Feststellungen, dass (1.) die Foundation governance in vielerlei Hinsicht im Argen liegt und (2.) das Bewusstsein für diese Defizite ebenso mangelhaft ausgepägt ist. Anschließend wird aufgezeigt, aus welchen Grünen dei verbindliche Implementierung profunder Corporate Governance-Grundätze für keine andere Rechtsform von so großer Bedeutung wäre wie für Stiftungen. Sodann wird untersucht, vor welchen besonderen Problemen Kulturstiftungen stehen. Dazu gehört die sog. "Kostenkrankheit", die darin besteht, dass die Kosten für kulturelle Einrichtungen und Veranstaltungen regelmäßig stärker steign als das allgemeine Preisniveau. Auch deshalb handelt es sich bei vielen Kulturstiftungen um sog. Einkommensstiftungen, die auf fortlaufende Zuwendungen des Stifters oder der öffentlichen Hand angewiesen sind. Zudem sind viele Kulturstiftungen dem zunehmenden Wettbewerb im weiten Bereich der Freizeitindustrie ausgesetzt. Kulturstiftungen bedürfen daher nicht nur einer exzellenten künstlerischen, sodern einer ebnso guten betriebswirtschaftlichen Leitung. Hieran fehlt es jedoch zumeist. Schließlich werden die Möglichkeiten zu einer Verbesserung der Foundation Governance untersucht. Dabei wird aufgezeigt, dass die bisher entwickelten Governance-Kodices ungeeignet sind und wie sie fortentwickelt werden müssten.

Schlagworte

Corporate Governance, Foundation Governance, Kulturstiftungen, Stiftungen
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