ALS-Coping: Depressive Symptome bei PatientInnen mit Amyotropher Lateralsklerose (ALS) im Kontext von Krankheitsverarbeitung, gesundheitsbezogener Lebensqualität und sozialer Unterstützung
Projektleiter:
Finanzierung:
Haushalt;
Die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) gilt als eine schnell fortschreitende und bislang unheilbare immobilisierende neurodegenerative Erkrankung, deren Therapie symptomatisch erfolgt und auf die Erhaltung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität abzielt. PatientInnen mit ALS leiden häufig unter einer depressiven Symptomatik. Die Zusammenhänge zwischen depressiven Symptomen, der gesundheitsbezogenen Lebensqualität und der Krankheitsverarbeitung sowie der wahrgenommenen sozialen Unterstützung sind dabei nicht abschließend geklärt. Das Forschungsprojekt zielt auf die Untersuchung der Zusammenhänge depressiver Symptome mit dem Krankheitsprogress und der Mortalität ab und soll mithilfe patientenberichteter Outcomes tiefergehende Einblicke in das komplexe Zusammenspiel von depressiven Symptomen mit der gesundheitsbezogenen Lebensqualität, dem Coping-Verhalten und der wahrgenommenen sozialen Unterstützung erbringen. Diese Erkenntnisse sollen einen Beitrag zur Konzeptualisierung individueller (früh-)interventioneller psychosozialer Unterstützungsangebote leisten.
Kontakt
Prof. Dr. med. Susanne Vogt
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Universitätsklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Leipziger Str. 44
39120
Magdeburg
Tel.:+49 391 6714200
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