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Charakterisierung von Krebs-assoziierten Fibroblasten im Vergleich zu normalen Fibroblasten
Projektbearbeiter:
Ulf Kahlert
Finanzierung:
Haushalt;
Krebsassoziierte Fibroblasten (CAFs) stellen eine dominante stromale Zellpopulation innerhalb der Tumormikroumgebung dar und spielen eine entscheidende Rolle bei der Steuerung des lokalen Gewebeverhaltens. Im Gegensatz zu normalen assoziierten Fibroblasten (NAFs) weisen CAFs einen aktivierten Zustand auf, der mit veränderter Zytokinsekretion, Umbau der extrazellulären Matrix sowie einer ausgeprägten Kommunikation mit umgebenden Zellen einhergeht. Durch diese Funktionen tragen CAFs zu chronischer Inflammation, Veränderungen der Gewebearchitektur und zur Modulation der lokalen Mikroumgebung bei.

Untersuchungen deuten darauf hin, dass CAFs inflammatorische Prozesse aktiv beeinflussen, indem sie lösliche Faktoren freisetzen, die die Rekrutierung, Aktivierung und Persistenz von Immunzellen im erkrankten Gewebe regulieren. Gleichzeitig wurden CAF-abgeleitete Signalmoleküle mit übergeordneten Formen der Gewebekommunikation in Verbindung gebracht, einschließlich Interaktionen, die zelluläre Stressantworten, Überleben und Gewebeplastizität beeinflussen. Diese Prozesse unterstützen insgesamt die Krankheitsprogression und tragen zur Therapieresistenz bei.

Das Verständnis der biologischen Unterschiede zwischen CAFs und NAFs ist daher von hoher Relevanz, da es Einblicke in den Übergang stromaler Zellen von einem homöostatischen in einen krankheitsfördernden Zustand ermöglicht. Die Charakterisierung CAF-spezifischer Signalprofile und funktioneller Eigenschaften kann unser Verständnis darüber verbessern, wie lokale Inflammation und Gewebeumbau unter pathologischen Bedingungen aufrechterhalten werden. Solche Erkenntnisse könnten dazu beitragen, stromal-getriebene Mechanismen zu identifizieren, die den Krankheitsverlauf beeinflussen, und die Entwicklung von Strategien unterstützen, die gezielt auf die Tumormikroumgebung abzielen.

Forschungsfragen
  • Können Krebs-assoziierte Fibroblasten in unterschiedliche funktionelle Subtypen mit divergierenden Rollen im Vergleich zu normalen Fibroblasten unterteilt werden?
  • In welcher Weise beeinflussen CAFs die therapeutische Antwort und die Entwicklung einer Chemoresistenz?
  • Wie tragen Krebs-assoziierte Fibroblasten zu neuro-immunologischen Interaktionen innerhalb der Tumormikroumgebung bei?

Neue Aspekte:
Planung einer Studienanpassung zur gezielten Stärkung des Fokus auf Krebs-assoziierte Fibroblasten und ihre Rolle innerhalb der Tumormikroumgebung.
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