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„Charakterisierung des monozytären und makrophagischen Aktivierungs-zustandes assoziiert mit dem lumbalen spinalen Kompressionssyndrom“
Projektbearbeiter:
Kirches E, Reinhold A, J Berels, R Rupa, B Völlger, B Jöllenbeck
Finanzierung:
Stiftungen - Sonstige;
Es handelt sich um eine klinische Studie, welche das Verhältnis zwischen den Immunzellen und dem klinischen Verlauf bei Patienten mit einem Bandscheibenvorfall oder einer Spinalkanalstenose beurteilt. Momentan besteht ein zunehmendes Interesse daran, die pathophysiologischen Aspekte der Bandscheibenerkrankung detaillierter zu erforschen mit dem Ziel, elaboriertere Therapien für die betroffenen Patienten zu entwickeln.Nach dem momentanen Stand der Wissenschaft gilt es als bewiesen, dass das degenerierte Bandscheibengewebe zu einer Veränderung der Zellmatrix führt, was wiederum mit einem sekundären abnormalen Nerveneinwachsen und einer Neovaskularisation im Bandscheibenraum assoziiert ist. Dieser Prozess wird durch die lokale Zytokinproduktion begünstigt und verschlimmert. Die genaue Herkunftsquelle der Zytokine ist bis jetzt ungeklärt, wobei die zugewanderten Immunzellen für diese Produktion verantwortlich sein könnten. Die Bedeutung der immunologischen Pathomechanismen in der klinischen Praxis ist noch nicht völlig klar. Besagte immunologische Kenntnisse bilden die Grundlage für die Entwicklung eines neuen Forschungsschwerpunktes -  der Immunotherapie des lumbalen Kompressionsyndromes. Das Hauptziel des vorgelegten Studienprotokolles ist es, den monozytären und makrophagischen Aktivierungszustand im Bandscheibengewebe bei dem lumbalen Kompressionssyndrom festzustellen und aus diesem Aktivierungszustand eine eventuell vorhandene prognostische und therapeutische Konsequenz abzuleiten. Die Untersuchung dieser immunologischen Faktoren in der Pathogenese des lumbalen Kompressionssyndroms schätze ich als sehr relevant ein.

Schlagworte

Makrophagen, lumbalen spinalen Kompressionssyndrom

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