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Bienenhaltung und Biodiversität in Europa (BABE)
Finanzierung:
EU - Sonstige ;
Der Schutz der Diversität einheimischer Honigbienen in Europa ist das Hauptanliegen von BABE. Folgende Schwerpunkte werden bearbeitet:- Genetische Diversität europäischer Honigbienen: Die genetische Zusammensetzung regionaler Honigbienenpopulationen wird quantifiziert, um den Anteil nicht-nativer Bienen zu ermitteln. So wird es möglich sein, den Einfluß nationaler Zuchtprogramme auf die genetische Zusammensetzung der Honigbienen des entsprechenden Landes zu quantifizieren.- Genetische Analyse geschützter Populationen: Ziel ist die Ermittlung der genetischen Zusammensetzung von lokalen Populationen, die für den Naturschutz von Bedeutung sind.- Genetische Analyse von Zuchtpopulationen: Ziel ist, die genetische Variabilität in stark selektierten Populationen zu ermitteln, um den Einfluß von intensiver Zucht und künstlicher Selektion auf genetische Diversität abschätzen zu können. Ebenfalls soll der Genfluß von Zuchtpopulationen in angrenzende natürliche Populationen gemessen werden, um die nötige Mindestgröße von Schutzgebieten abschätzen zu können.- Praktischer Naturschutz:Mittels moderner DNA-Analysen sollen bereits existierende Gruppen für den Artenschutz der Honigbiene unterstützt werden.- Verbesserte Honigbienenzucht:Der Schutz einheimischer Honigbienen muß im Einklang stehen mit den Bedürfnissen der Imkerei nach Charakteristika von Bienenvölkern wie Krankheitsresistenz, Sanftmut und Produktivität. Wünschenswerte Eigenschaften innerhalb nativer Populationen werden erfaßt, um sie später auch in der Zucht verwenden zu können. Es werden populationsgenetische Konzepte ausgearbeitet, die helfen, Zucht- und Selektionsprogramme umzusetzen, die die genetische Diversität der europäischen Honigbiene erhalten ohne bestehende Zuchtprogramme zu gefährden.

Schlagworte

Apis mellifera, Artenschutz, Biene, Biodiversität, DNA-Fingerprinting, Honigbiene, Populationsgenetik
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