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Beteiligungstransparenz nach der neuen Transparenzrichtlinie
Projektbearbeiter:
Carsten Heimann
Finanzierung:
Haushalt;
Die Beteiligungspublizität gehört zu den ältesten europäischen Regelungsgegenständen des Kapitalmarktrechts, die erste Richtlinie hierzu wurde bereits 1988 erlassen. Danach dauerte es jedoch 16 Jahre, bis diese Vorgaben moderat überarbeitet wurden. Im schnelllebigen Kapitalmarkt sind solche Reformintervalle "halbe Ewigkeiten". Die mitgliedsstaatlichen Gesetzgeber waren im Vergleich dazu wesentlich aktiver, sodass die nationalen Vorschriften zu Beteiligungstransparenz inzwischen ein wesentlich differenziertes Regime der Mitteilungs- und Veröffentlichungspflichten beinhalten. Folge ist eine weitgehende Rechtszersplitterung innerhalb der EU. Der europäische Gesetzgeber hat im Jahr 2013 zur Rechtsvereinheitlichung und zur Modernisierung und Anpassung der Vorschriften der Beteiligungstransparenz an die Entwicklungen auf dem Kapitalmarkt nach längerer Diskussion eine neue Richtlinie verabschiedet. Das Projekt untersucht, ob der europäische Gesetzgeber mit den Regelungen der neuen Richtlinie die angestrebten Ziele der stärkeren Rechtsvereinheitlichung und Modernisierung tatsächlich erreicht und welche Auswirkungen die europäischen Vorschriften auf die deutshen Regelungen zur Beteiligungstransparenz haben.

Schlagworte

Beteiligungstransparenz, Mitteilungs- und Veröffentlichungspflichten, Transparenzrichtlinie
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