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Bedeutung der organischen Bodensubstanz als Bodenschutzindikator
Projektbearbeiter:
Dipl. Ing. Sebastian Ulrich
Finanzierung:
Deutsche Bundesstiftung Umwelt ;
Der Humusgehalt im Boden stellt eine wesentliche Kenngröße (Indikator) für die Nachhaltigkeit landwirtschaftlicher Bodennutzungssysteme dar. Neben der Nährstoffspeicher- und Nährstofftransformationsfunktion, der Wirkung als Puffer, Filter, Kohlendioxidspeicher sowie der Förderung der biologischen Aktivität bestimmt der Humusgehalt weitgehend die physikalischen Bodeneigenschaften (u. a. Aggregatstabilität, Luft-, Wasser- und Wärmehaushalt). Der gegenwärtige Trend vom viehhaltenden Betrieb zum reinen Marktfruchtbetrieb und die damit verbundene Änderung der Flächennutzung hinsichtlich Fruchtfolgegestaltung, Düngung und Bodenbearbeitung können sich über einen längeren Zeitraum nachhaltig auf den Humusgehalt und damit auf die Bodenfruchtbarkeit auswirken. Ziel des Projektes ist, den langjährigen Einfluss kontinuierlicher Bewirtschaftungsmaßnahmen in verschiedenen Dauerversuchen unter Berücksichtigung von verschiedenen Bilanzierungsmodellen und eines C/N-Modells auf die Kohlenstoffdynamik im Boden zu analysieren. Zudem werden die Beziehungen zwischen Humusgehalt, physikalischen Parametern sowie der Ertragsbildung untersucht und die Eignung des Humusgehaltes, des Humussaldos bzw. der Humusversorgung als Bodenschutz- und Nachhaltigkeitsindikatoren bewertet.

Schlagworte

Bodenschutz, Humus, Indikator
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