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Zur Aussprache fremder Wörter und Namen in der deutschen Standardaussprache unter besonderer Berücksichtigung der Vokalartikulation in unbetonten offenen Silben (Teilprojekt von: Normphonetische Untersuchungen zur Standardaussprache ...)
Projektbearbeiter:
Cornelia Dubielzig
Finanzierung:
Haushalt;
Die Untersuchung hat die phonetisch-phonologischen Eindeutschungsprozesse gebräuchlicher fremder Wörter und Namen  zum Gegenstand. Sie ist eingebettet in das Projekt zur Neukodifikation der deutschen Standardaussprache des Seminars für Sprechwissenschaft und Phonetik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Im Mittelpunkt stehen die unbetonten Vokale in offenen Silben eingedeutschter Fremdwörter, die in den Aussprachewörterbüchern bislang überwiegend kurz und gespannt transkribiert wurden. Es ist jedoch, dass sich die für das Deutsche typischen Reduktions- und Assimilationserscheinungen in unbetonten Ausspruchseinheiten u. a. infolge häufigen Gebrauchs fremder Wörter und Namen auf Quantität und Qualität der Vokalartikulation auswirken. Schwerpunkte der Arbeit sind die Einteilung der Fremdwörter aus sprachwissenschaftlicher Sicht, Theorien zum Eindeutschungsprozess, Entlehnung unter phonetischem Aspekt besonders in den einschlägigen Aussprachewörterbüchern und die phonologische Stellung der betreffenden Vokale. Bisherige empirische Studien zur Realisation der Vokale in unbetonten offenen Silben eingedeutschter  Fremdwörter werden vorgestellt und mit den eigenen Ergebnissen in Beziehung gesetzt. Die Arbeit schließt mit einem Kodifizierungsvorschlag.

Schlagworte

Entlehnung, Fremdwort, Internationalismus, Lehnwort, Vokalqualität und -quantität, geschlossene Silben, unbetonte Vokale
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