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Die Ausrichtung von Ausgleichssystemen auf Wachstum, Wohlstand und soziale Stabilität
Projektleiter:
Projektbearbeiter:
Herbert S. Buscher, Sabine Döhler, Dr. Gerhard Heimpold, Ingmar Kumpmann
Finanzierung:
Haushalt;
Die regionalen und sozialen Ausgleichssysteme sind mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Die angespannte Situation der öffentlichen Haushalte erfordert mehr Effizienz und Effektivität interregionaler Ausgleichspolitik. Vorliegende makroökonometrische Untersuchungen zeigen, dass die Effekte der Ausgleichspolitik, je nach untersuchtem Ausgleichsinstrument, unterschiedlich ausfallen: Während der regionalen Strukturpolitik tendenziell positive Wachstumseffekte attestiert werden, trifft dies auf die aktive Arbeitsmarktpolitik nicht zu und im Bereich des Länderfinanzausgleichs weisen die Untersuchungen darauf hin, dass Wachstumswirkungen schwach oder nicht nachweisbar sind. Neuere regionalökonomische Theorien, die die Bedeutung von Agglomerationsvorteilen als Wachstumsmotor betonen, werfen die Frage nach einer stärkeren Hinwendung der Förderpolitik zur Stärkung von Ballungsvorteilen auf. Schließlich befinden sich unter dem Druck der Globalisierung die regionalen Arbeitsmärkte im Wandel, mit Folgen auch für die sozialen Ausgleichssysteme.

Das geplante Projekt legt den Fokus auf drei wichtige Bereiche mit neuen Herausforderungen: den Länderfinanzausgleich, die Clusterpolitik als Teil der regionalen Strukturpolitik, und als neuem, bislang wenig beachtetem Bereich die sich entwickelnde Altersarmut und ihre wirtschaftspolitischen Konsequenzen.

Schlagworte

Ausgleichssysteme, Länderfinanzausgleich, Regionale Clusterpolitik, prekäre Einkommenslagen
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