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Die Aufklärung im Bezugsfeld neuzeitlicher Esoterik
Projektbearbeiter:
Projektleiter Prof. Dr. Monika Neugebauer-Wölk
Finanzierung:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ;
Das 18. Jahrhundert gilt nicht nur als das Zeitalter der Vernunft, sondern auch als eine Epoche, in der Sinnlichkeit und Affekt, Phantasie und Spiritualität in verschiedenster Hinsicht maßgeblich wurden. In der Aufklärungsforschung hat man diese zum Teil gegenläufigen Tendenzen meist als innere Widersprüche der Zeit aufgebaut und in dualistischen Entgegensetzungen wie dem Begriffspaar der 'Aufklärung' und 'Gegenaufklärung' beschrieben. In der gegenwärtigen wissenschaftlichen Diskussion zum 18. Jahrhundert hingegen haben integrative Zugänge zum "Anderen der Vernunft" und zum "Dunklen in der Aufklärung" einen immer höheren Stellenwert. Doch obwohl auf die lange Zeit üblichen Polarisierungen nun vielfach verzichtet wird, ist bisher nicht geklärt, wie der Begriff des Anderen der Vernunft aus seiner zeitgenössischen Unschärfe herausgeführt und für die wissenschaftliche Analyse aufbereitet werden könnte. Zur Überwindung dieses Defizits möchten wir als Forschergruppe durch eine Verbindung von Aufklärungs- und Esoterikforschung beitragen

Anmerkungen

Bearbeiter: Dr. Renko Geffarth, Dr. Markus Meumann, Dr. Hanns-Peter Neumann, Dr. Andre Rudolph, PD Dr. habil. Friedemann Stengel: Dr. Annette Graczyk

Schlagworte

Emanuel Swedenborgs Stellung, Esoterik im Wolffianismus, Esoterik ¿ Pietismus ¿ Frühaufklärung, Esoterisches Wissen, Logen
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