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Halle (Saale)

Tel.+49 345 5571166

Fax:+49 345 5571165

medizinische-soziologie@medizin.uni-halle.de

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Prof. Dr. Matthias Richter

Soziale Faktoren spielen eine bedeutende Rolle in der Entstehung und Entwicklung von Krankheit. Die sozialen Verhältnisse bestimmen nicht nur die Wahrscheinlichkeit von Krankheit und vorzeitigem Tod, sie beeinflussen ebenso die Chancen für eine Erhaltung und Wiederherstellung von Gesundheit. Das IMS setzt an dieser Schnittstelle zwischen Medizin und Gesellschaft an und erforscht die Entstehung und den Verlauf von Krankheiten vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Einflüsse sowie die Struktur und Funktion des medizinischen Versorgungssystems. Diese wissenschaftlichen Erkenntnisse sind für ärztliches Handeln sowie für die Gesundheitspolitik von Bedeutung, da sie zu einer Verbesserung der Prävention und Therapie von Krankheiten beitragen. Die Medizinische Soziologie ist damit eine unverzichtbare Ergänzung zum biowissenschaftlichen Forschungsprogramm der Medizin.

Profil • Service

Vita

  • seit März 2011:
  • Universitätsprofessor und Direktor des Instituts für Medizinische Soziologie (IMS), Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
  • 2009 - 2011:
  • Assistenzprofessor für Medizinische Soziologie und Sozialepidemiologie, Institut für Sozial- und Präventivmedizin (ISPM), Universität Bern, Schweiz
  • 2009: Privatdozent, Venia Legendi für das Fach Gesundheitswissenschaften
  • 2008 - 2009:
  • Vertretung der Professur für Prävention und Gesundheitsförderung, Vertretung der Professur für Psychosoziale Versorgung und Gesundheitspsychologie, Direktor des WHO Collaborating Centre for Child and Adolescent Health Promotion, Fakultät für Gesundheitswissenschaften, Universität Bielefeld
  • 2005 - 2008:
  • Wissenschaftlicher Assistent, Arbeitsgruppe: Prävention und Gesundheitsförderung, Geschäftsführer des WHO Collaborating Centre for Child and Adolescent Health Promotion, Fakultät für Gesundheitswissenschaften, Universität Bielefeld
  • 2004: Promotion zum Dr. rer. soc., Fakultät für Soziologie der Universität Bielefeld
  • 2001 - 2005:
  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Fakultät für Gesundheitswissenschaften (AG 4: Prävention und Gesundheitsförderung), Universität Bielefeld
  • 2000 - 2001:
  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Landesinstitut für den Öffentlichen Gesundheitsdienst (Abteilung Gesundheitsberichte), Bielefeld
  • 1994 - 2000:
  • Studium der Soziologie, Psychologie und Volkswirtschaftslehre, Universität Bielefeld

Expertenprofil

Forschungsschwerpunkte
  • Medizin- und Gesundheitssoziologie
  • Soziale Determinanten der Gesundheit
  • Internationale Kinder- und Jugendgesundheitsforschung
  • Lebenslaufforschung
  • Prävention und Gesundheitsförderung
  • Methoden der empirischen Sozialforschung

Serviceangebot

Die zentralen Aufgaben des IMS sind Lehre und Forschung im Bereich der Medizinischen Soziologie, Gesundheitssystem und öffentliche Gesundheit, Prävention und Gesundheitsförderung sowie sozialwissenschaftliche Grundlagen der Gesundheits- und Pflegewissenschaften.

Das Institut für Medizinische Soziologie verknüpft unterschiedliche theoretische und empirische Forschungsschwerpunkte im Bereich der sozialen Determinanten von Gesundheit. Aktuelle Forschungsfragen beinhalten u.a. Forschung zur Beschreibung und Erklärung sozialer Ungleichheiten in der Gesundheit in unterschiedlichen Lebensphasen und über den Lebenslauf, vergleichende Forschung zur Kinder- und Jugendgesundheit, makrostrukturelle Determinanten der Gesundheit und Versorgungsforschung.

Die gewonnenen Erkenntnisse werden als begutachtete Beiträge (peer-review) in internationalen Journals und praxisorientierten Publikationen und Expertisen der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Die Forschungsergebnisse fließen direkt in die Lehre ein und werden im Rahmen der Lehrveranstaltungen im vorklinischen und klinischen Studienabschnitt (Medizin) und im Bachelor- und Masterstudiengang Pflege- und Gesundheitswissenschaft vermittelt.

Obwohl Medizinische Soziologie im Wesentlichen eine akademische Disziplin mit den Kernaufgaben Forschung und Lehre ist und somit außerhalb tertiärer Lehr- und Forschungseinrichtungen als eigene Profession nur spärlich vertreten ist -, sind von ihr zusätzlich folgende Dienstleistungen zu erwarten:
  • Methodenservice
  • Erstellung von Gutachten
  • Organisations- und Konfliktberatung

Forschung • Kooperationen

Projekte

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Kooperationsliste

  • Academisch Medisch Centrum bij de Universiteit van Amsterdam, Niederlande
  • Escola Nacional de Saude Publica, Portugal
  • European Network for Smoking Prevention, Belgien
  • Tampereen Yliopisto, Finnland
  • The University of Edinburgh, GB
  • TobaccoFree Research Institute Ireland LBG, Irland
  • Universita Degli Studi di Cassino e del Lazio Meridionale, Italien
  • Universite Catholique de Louvain, Belgien
  • Universiteit Maastricht, Niederlande

Publikationen

Top-5 Publikationen

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Publikationsliste

2017
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2016
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2015
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2014
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2013
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ältere
2012
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2011
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2010
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2009
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2008
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2007
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2006
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