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Neue Struktureinheit der José-Carreras-Leukämie-Stiftung für die UMMD
Neue Struktureinheit der José-Carreras-Leukämie-Stiftung für die UMMD

Die José-Carreras-Leukämie-Stiftung hat seit ihrer Gründung zahlreiche Projekte der Leukämieforschung gefördert. Mit 345 000 Euro unterstützt sie nun die Universitätsmedizin Magdeburg bei der Einrichtung einer José-Carreras-Einheit für Innovative Therapien von Patienten mit Myeloproliferativen Neoplasien (MPN). Dies eröffnet neue Therapiemöglichkeiten für unsere Patienten und fördert insbesondere auch die Entwicklung von neuen Immundiagnostik- und Immuntherapieverfahren , betont Projektleiter Prof. Dr. Thomas Fischer, Direktor der Universitätsklinik für Hämatologie und Onkologie Magdeburg.

Unter dem Begriff Myeloproliferative Neoplasien (MPN) wird eine Gruppe bösartiger Erkrankungen des Knochenmarks zusammengefasst, bei denen zu viele rote Blutkörperchen, weiße Blutkörperchen und/oder Blutplättchen gebildet werden. MPN sind chronische Erkrankungen, die derzeit nur mit einer Stammzelltransplantation geheilt werden können. Ziel ist daher, alternativ neue Medikamente und Therapien zu entwickeln, die die Vermehrung der erkrankten Zellen hemmen können. In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche Strukturen zur Diagnostik und Therapie dieser Patienten am Standort Magdeburg entwickelt. Speziell durch die sehr gute lokale Vernetzung konnten verbesserte Versorgungsstrukturen für MPN-Patienten in Sachsen-Anhalt geschaffen werden , berichtet Prof. Fischer. Die Einrichtung einer José-Carreras-Einheit würde die bereits vorhandenen Strukturen im Sinne einer hochqualitativen internationalen klinischen Forschung stärken.

Die José-Carreras-Einheit soll sich auf die Diagnostik und Therapie dieser speziellen Krebserkrankungen fokussieren. Die Medizinische Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität, das Universitätsklinikum und der hiesige Forschungsschwerpunkt Immunologie einschließlich Molekulare Medizin der Entzündung werden sich dieser Herausforderung stellen und translationalen Forschungsansätzen zur Entwicklung innovativer Therapien für MPN-Patienten verbesserte Erfolgsaussichten bieten , erklärt Prof. Dr. Burkhard Schraven, Prodekan für Forschung der Medizinischen Fakultät Magdeburg.

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