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Wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Meeres- und Polarforschung mit dem Vereinigten Königreich

Termin:
14.09.2017
Fördergeber:
Bundesministerium für Bildung und Forschung
Gefördert werden Verbundvorhaben, die in enger Kooperation zwischen deutschen und britischen Partnern Forschungs- und Entwicklungsfragen aufgreifen und im Rahmen eines Wettbewerbs ausgewählt werden.
Die Förderung umfasst grundsätzlich Forschungseinrichtungen und Unternehmen, die zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland haben. Die Förderung der ausländischen Projektteilnehmer durch das Partnerland wird vorausgesetzt und ist in der Vorhabenbeschreibung darzulegen. Für eine erfolgreiche Umsetzung der geplanten Projekte sind entsprechende politische Rahmenbedingungen in den beteiligten Ländern, die Einbeziehung der Fahrtleiter der polaren Forschungsschiffe und gegebenenfalls schriftliche Kooperationsvereinbarungen mit den Verwaltungen der Betreiber erforderlich.
Das übergeordnete Ziel dieses Aufrufs ist es, gemeinsame deutsch-britische Projekte zu fördern, die das Verständnis dafür verbessern, wie sich Veränderungen in der physischen Umgebung (Eis und Ozean) auf die groß angelegte Ökosystemstruktur und die biogeochemische Funktionsweise des Arktischen Ozeans auswirken werden. Um die potenziellen Auswirkungen zu verstehen und Vorhersagen für zukünftige Veränderungen der Ökosystemdienstleistungen machen zu können, sollte mindestens einer von zwei Arbeitsschwerpunkten adressiert werden:
o Entwicklung eines quantifizierten Verständnisses der Struktur und Funktionsweise arktischer, mariner Ökosysteme.
o Erfassung der Sensibilität mariner Ökosysteme, ihrer Funktionsweise und Dienstleistungen auf multiple Stressoren und die Ableitung von Vorhersagen zu Auswirkungen des globalen Wandels in der Arktis.
Antragsberechtigt auf deutscher Seite sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die zum Zeitpunkt der Auszahlung der gewährten Zuwendung eine Niederlassung
oder Betriebsstätte in Deutschland haben sowie Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Einrichtungen der Kommunen und Länder sowie relevante Verbände mit Sitz in Deutschland.

Förderdauer: bis zu drei Jahre

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF folgenden Projektträger beauftragt:
Projektträger Jülich, Meeresforschung, Geowissenschaften, Schiffs- und Meerestechnik (MGS), Forschungszentrum Jülich GmbH - Rostock
Ansprechpartner ist:
Herr Dr. Ulrich Wolf Telefon: 03 81/20 35 62 77, E-Mail: u.wolf@fz-juelich.de

Weitere Informationen:
https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1365.html