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Serienflexible Technologien für elektrische Antriebe von Fahrzeugen 2 (E-Antriebe2)
Termin:
31.03.2016
Fördergeber:
Bundesministerium für Bildung und Forschung
Zielsetzung der Fördermaßnahme ist es, produzierende Unternehmen dabei zu unterstützen, serienfähige, wirtschaftliche Technologien und Ausrüstungen für die Herstellung elektrischer Antriebe zu entwickeln. Die Unternehmen sollen in die Lage versetzt werden, kleine Serien von Elektromotoren und Antriebsaggregaten sowie deren Subsysteme auf eine Großserienproduktion hochzuskalieren oder auch eine "Mischproduktion" zu realisieren. Die Leistungsfähigkeit und Produzierbarkeit elektrischer Antriebe und entsprechender Subsysteme für zukünftige Fahrzeuggenerationen ¬sollen anhand von Demonstratoren gezeigt werden.
Die Förderung erfolgt im Rahmen des Programms "Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen". Hier fördert das BMBF kooperative vorwettbewerbliche Forschungsvorhaben zur Stärkung der Produktion in Deutschland. Dadurch sollen produzierende Unternehmen besser in die Lage versetzt werden, auf Veränderungen rasch zu reagieren und den erforderlichen Wandel aktiv mitzugestalten. Schlüsseltechnologien für Anwendungen im Bereich Elektromobilität sollen frühzeitig aufgegriffen und in die Produktion überführt werden, damit sich der Standort Deutschland zum Leitanbieter für Elektromobilität entwickeln kann. Forschung in und mit KMU wird dabei besonders gefördert.

Der Handlungsbedarf zielt vor allem auf folgende Bereiche: Entwicklung neuer, großserienfähiger Wickeltechnologien und deren automatisierte Umsetzung für die Herstellung von Elektromotoren, Ertüchtigung der Fertigungstechnologien und Produktionsausrüstungen für die Herstellung integrierter Leistungselektronik einschließlich großserienfähiger Kontaktierungsverfahren in der Automobilproduktion, Automatisierte Montage mechatronischer Komplettsysteme, Fertigungsgerechte, automatisierbare Mess- und Prüftechnologien.
Die gesamte Wertschöpfungskette, vom fertigungsgerechten Design bis hin zur Fertigung der kompletten Demonstratoren, ist zu berücksichtigen.
Die Forschungs- und Entwicklungs-Themen müssen in einer vorwettbewerblichen Zusammenarbeit aufgegriffen werden, die bevorzugt auch entsprechende KMU einschließen sollen. Den Aspekten Energieeffizienz, Leistungsdichte, Zuverlässigkeit und Produzierbarkeit kommt in allen Bereichen eine Querschnittsbedeutung zu.
Aus- und Weiterbildungsaspekte im beruflichen und akademischen Bereich sollen nach Möglichkeit in die Forschungs- und Entwicklungs-Projekte integriert werden, um einen Beitrag zur rechtzeitigen Verfügbarkeit von hochqualifizierten Mitarbeitern zu leisten.
Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz, Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland, Hochschulen oder außeruniversitäre Forschungseinrichtungen.
Die Beteiligung kleiner und mittlerer Unternehmen ist ausdrücklich erwünscht.

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF folgenden Projektträger (PT) beauftragt:
Projektträger Karlsruhe
Produktion und Fertigungstechnologien (PTKA-PFT)
Karlsruher Institut für Technologie
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen
Zentraler Ansprechpartner, insbesondere für Interessenten, die eine Projektskizze einreichen wollen, ist
Herr Claudius Noll, Telefon: +49 (0) 7 21/6 08-2 49 53, -Mail: noll@kit.edu
Weitere Informationen:
https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung.php?B=1127