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Pilotmaßnahmen für Partnerschaften mit Entwicklungsländern im Asiatisch-Pazifischen Raum
Termin:
30.06.2016
Fördergeber:
Bundesministerium für Bildung und Forschung
Die Fördermaßnahme soll vor allem deutsche Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen unterstützen, entsprechend ihrer wissenschaftlichen Stärke und Problemlösungskompetenz neue Kooperationen mit Partnern aus Ländern der Asiatisch-Pazifischen Region zu erschließen und damit die Kapazitäten deutscher entwicklungsbezogener Forschung auszubauen und nachhaltig zu vernetzen. Gleichzeitig soll über diese Partnerschaften ein Beitrag zum Ausbau der wissenschaftlichen Forschungskapazitäten der ausländischen Partner geleistet werden, um qualifizierte (Nachwuchs-) Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beim Aufbau einer Forschungsperspektive im Heimatland zu unterstützen. Dies soll über Qualifizierungsmaßnahmen für wissenschaftlichen Nachwuchs und durch Beiträge zum Ausbau des Forschungsmanagements und der Forschungsinfrastrukturen umgesetzt werden. Darüber hinaus soll die Einbindung von Partnern aus den Zielländern in internationale Konsortien mit deutscher Beteiligung verbessert werden. Insbesondere soll die Vernetzung mit Forschern aus anderen Ländern unterstützt werden (z. B. durch trilaterale Kooperationen mit anderen Industrie- oder Schwellenländern). Kooperationen zwischen den Ländern dieser Region in Forschung und Entwicklung (FuE) sind von strategischer Bedeutung, da sie vor ähnlichen gesellschafts- und umweltpolitischen Herausforderungen stehen, und sollen daher ebenfalls gefördert werden. Ziel ist insofern auch eine ,,Regionalisierung" von Aktivitäten.

Maßnahmen in folgenden Themenbereichen sollen gefördert werden:
o Gesundheit und Medizin, inklusive Telemedizin: Gefördert werden soll Forschung zur Reduzierung von Mangelernährung und für verbesserte Ernährung, zu geeigneten Monitoring-, Kontroll- und Versorgungssystemen und anderweitigen Innovationen im Gesundheitssystem, zur Bekämpfung von vernachlässigten und armutsassoziierten Krankheiten, neu auftretenden Infektionskrankheiten sowie zu nichtübertragbaren Krankheiten.
o Klima, Energie, Nahrungsproduktion: Nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen und Verbesserung von Wertschöpfungsketten, inklusive relevanter IKT-Lösungen.

Zielländer:
Afghanistan, Bangladesch, Bhutan, Kambodscha, Laos, Malediven, Myanmar, Nepal, Pakistan, Papua-Neuguinea, pazifische Inselstaaten, Philippinen, Sri Lanka und Timor-Leste

Die Projektskizze muss vom deutschen Antragsteller bzw. Verbund gemeinsam mit mindestens einer, möglichst aber mehreren weiteren wissenschaftlichen Einrichtungen aus den Zielländern des Asiatisch-Pazifischen Raums eingereicht werden. Die Einbindung weiterer europäischer Partner (ohne Förderung durch das BMBF) wird ausdrücklich begrüßt. Internationale Forschungseinrichtungen mit Standort in den betreffenden Ländern können als ein zusätzlicher Partner (ohne Förderung) in das Vorhaben eingebunden werden.

max. Fördersumme: 125.000 ¤
max. Projektlaufzeit: 24 Monate
Verfahren: zweistufig
Deadline Stufe 1: 30.06.2016

Weitere Informationen:
https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1162.html