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Nutzpflanzen der Zukunft
Termin:
27.06.2017
Fördergeber:
Bundesministerium für Bildung und Forschung
Im internationalen Vergleich nimmt die deutsche Pflanzenforschung eine Spitzenposition ein. Diese Exzellenz - insbesondere im wissenschaftlich-technologischen Bereich - gilt es zu bewahren und weiter zu stärken, um dauerhaft konkurrenzfähig zu bleiben. Eine hiermit verbundene wirtschaftliche Wertschöpfung im Rahmen der Bioökonomie wird in entscheidendem Maße immer auch von der Auswahl, dem Einsatz, als auch dem Innovationspotential entsprechender Nutzpflanzen und korrespondierender zukunftsorientierter Züchtungsverfahren abhängen. Das übergeordnete Ziel der Maßnahme ist die Förderung von Innovationen und Zukunftstechnologien für einen klar erkennbaren gesellschaftlichen Nutzen.

Für eine breit aufgestellte Anwendung der molekularen Präzisionszüchtung in Nutzpflanzen soll das CRISPR/Cas-Verfahren weiter optimiert bzw. erweitert werden, um bisher molekulargenetisch schwer zugängliche Nutzpflanzen zu erschließen und um die Aufklärung der Funktion bisher wenig verstandener Gene als auch deren Wechselwirkungen in regulatorischen Netzwerken entscheidend voranzutreiben.
Im Fokus der Förderung werden methodisch-explorative Ansätze stehen, die auf die transgene Einbringung von Erbgut verzichten und eine Anwendungsperspektive im Hinblick auf agronomisch bedeutsame Produktivitätsmerkmale (Ertrag, Ertragsstabilität, Krankheitsresistenz, Ressourcennutzungseffizienz, Qualität) bieten.

Mögliche Forschungsschwerpunkte sind:
- Neuartige Werkzeuge für eine Anwendung in der molekularen Nutzpflanzenzüchtung
- Innovative Transfertechniken von RNA, Proteinen, RNA-Protein-Komplexen etc. in Pflanzenzellen
- Generierung zukunftsweisender Verfahren zur Pflanzenregeneration

Antragsberechtigt sind Hochschulen und außerhochschulische Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft in der Europäischen Union, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU).

Förderung: max 500.000 Euro
Förderdauer: 24 Monate

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF derzeit beauftragt:
Projektträger Jülich (PtJ), Geschäftsbereich Bioökonomie - Forschungszentrum Jülich GmbH - Jülich
Ansprechpartner ist: Dr. Rainer Büschges, Fachbereich Agrarforschung (BIO 5), Telefon: 0 24 61/61-87 82, E-Mail: r.bueschges@fz-juelich.de

Weitere Informationen:
https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1342.html