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EU Mikroelektronik-Forschung von Verbundpartnern im Rahmen des Gemeinsamen Unternehmens ECSEL
Aktualität:
bis 01.01.2022
Fördergeber:
Bundesministerium für Bildung und Forschung
Gegenstand der Förderung sind industrielle FuE-Vorhaben, die eine ausreichende Innovationshöhe erreichen, dadurch risikoreich sind und die ohne Förderung nicht durchgeführt werden könnten.
Auf Grundlage der jeweilig geltenden Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen (,,Call for Proposals") des Gemeinsamen Unternehmens ECSEL und dem zugrunde liegenden mehrjährigen Strategieplan (,,Multi-Annual Strategic Plan"; MASP) und Arbeitsplan (,,Work Plan"; alle Dokumente2) fördert das BMBF Forschungsbeiträge im Bereich Elektroniksysteme und intelligente Systeme einschließlich cyber-physischer Systeme.
Von einer BMBF-Förderung ausgeschlossen sind Projekte
o ohne ausschließlichen Fokus auf zivile Anwendung und Nutzung sowie
o der reinen Grundlagenforschung.
Das BMBF fördert Vorhaben zu allen ,,Topics", die in der jeweils geltenden Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen geöffnet sind, soweit darin im Abschnitt ,,Country-specific eligibility rules" für Deutschland nichts anderes festgehalten ist.
Für die Teilnahme an Research and Innovation Actions müssen die Vorhaben technologieübergreifend und anwendungsbezogen ihren Fokus im Technology Readiness Level (TRL) 2 - 4 haben. Für die Teilnahme an Innovation Actions müssen die Vorhaben auf TRL 5 - 8 ausgerichtet sein.
Vorhaben mit besonderer Bedeutung für Europa können im Rahmen der Lighthouse Initiatives (Leuchtturm-Initiativen) besonders hervorgehoben werden. Diese Vorhaben sollen visionäre Lösungsansätze für eine am Markt vorhandene Nachfrage anbieten, die einem gesellschaftlichen Bedarfsfeld entspringt. Die Vorhaben sollen eine erhebliche Hebel-wirkung entfalten können, z. B. indem De-facto-Standards etabliert werden. Sie sollen die Wirkung der ECSEL-Förderung verbessern und beschleunigen, indem alle relevanten Akteure entlang von Wertschöpfungsketten eingebunden werden und komplementär zu anderen Aktivitäten ausgestaltet werden. Deutsche Antragsteller sind aufgefordert, ihren Fokus auf die Lighthouse Initiatives ,,Industry 4.E", ,,Mobility.E" und ,,Health.E" zu richten. Nähere Informationen finden Sie im jeweils aktuellen ECSEL-Arbeitsplan.
Die Vorhaben müssen relevante Beiträge zur Hightech-Strategie 2025 der Bundesrepublik Deutschland3 und zum Rahmenprogramm der Bundesregierung für Forschung und Innovation 2016 bis 2020 ,,Mikroelektronik aus Deutschland - Innovationstreiber der Digitalisierung"4 leisten.
Die Vorhaben sollten mindestens einem der Schwerpunktfelder zuzuordnen sein, die im oben genannte Mikroelektronik-Rahmenprogramm in Nummer 3.1 ,,Technologiekompetenzen ausbauen" und Nummer 3.3 ,,Mit Mikroelektronik Zukunftsaufgaben angehen" genannt sind. Wesentliches Ziel der Förderung ist die Stärkung der Position der Projektpartner und der ergebnisverwertenden Unternehmen am Standort Deutschland und Europa sowie der beschleunigte Technologietransfer aus dem vorwettbewerblichen Bereich in die praktische Anwendung. Die Projekte sollen den Mehrwert der FuE-Ergebnisse anhand einer geeigneten Anwendung, z. B. als Demonstrator, darstellen.
Die Vorhaben müssen einen nachhaltigen wirtschaftlichen Nutzen für Europa und Deutschland im Sinne von Beschäftigungssicherung und -ausbau, Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit sowie verbesserte Wertschöpfung erbringen. Vorhaben mit einem höheren Mehrwert für Europa und Deutschland erhalten eine höhere Priorität für die Förderung.
Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland haben.
In Verbünden mit Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sind zudem staatliche und nichtstaatliche Hochschulen sowie außeruniversitäre Forschungseinrichtungen grundsätzlich förderfähig. Zum Zeitpunkt der Auszahlung einer ¬gewährten Zuwendung wird das Vorhandensein einer sonstigen Einrichtung, die der Tätigkeit des Zuwendungsempfängers (Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen) dient, in Deutschland verlangt.

Fragen zu den europäischen Förderregularien im Rahmen von ECSEL JU:
Nationale Kontaktstelle IKT
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR)
Projektträger Sabine Schröder
Rosa-Luxemburg-Straße 2, 10178 Berlin
Telefon: +49 30/6 70 5 57 72

E-Mail: mailto:ecsel@dlr.de
Fachliche Fragen:
VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
Projektträger des BMBF ,,Elektronik und autonomes Fahren"
Am Steinplatz 1
10623 Berlin
Dr. Julia Kaltschew, Telefon: +49 30/3 10 07 81 51
Johannes Rittner, Telefon: +49 30/3 10 07 82 30
E-Mail: ecsel@vdivde-it.de

Weitere Informationen:
https://www.elektronikforschung.de/foerderung/europaeische-foerderung/ecsel
https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-2897.html
https://www.ecsel.eu/calls/calls-2020