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Kolleg-Forschungsgruppen in den Geistes- und Sozialwissenschaften
Termin:
19.03.2019
Fördergeber:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bietet erneut die Gelegenheit zur Einreichung von Antragsskizzen für Kolleg-Forschungsgruppen in den Geistes- und Sozialwissenschaften.
Kolleg-Forschungsgruppen sind durch folgende Punkte charakterisiert:
o Das Förderinstrument richtet sich an besonders ausgewiesene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Die Antragstellerinnen und Antragsteller müssen für das gewählte Themengebiet ,,stehen" und eine hohe nationale und internationale Sichtbarkeit und Prägewirkung haben.
o Kolleg-Forschungsgruppen sind durch flexible Arbeitsformen gekennzeichnet, die keine ,,äußeren Zwänge" reflektieren sollen: kein Zwang zur Größe, nicht teilprojektförmig oder stark arbeitsteilig organisiert, vielmehr Vertiefung in die eigene forscherische Arbeit ermöglichend und verlangend, eingebettet in intensiven Austausch und Gespräch mit Peers.
o Kolleg-Forschungsgruppen sollen ,,Orte der Forschung" markieren, die für das jeweilige Thema sichtbar sind und Gravitationskraft entwickeln. Sie müssen daher an einem Ort angesiedelt sein.
o Kolleg-Forschungsgruppen sollen nicht um eng definierte Themen konstruiert sein, sondern um Themengebiete und Forschungsfelder.
o Sozialwissenschaftliche Vorhaben sind ausdrücklich zugelassen, sofern der Nachweis gelingt, dass das Zusammenwirken von Themenstellung, kollegförmiger Arbeitsweise und besonders ausgewiesenen Personen sich für die angestrebte Weiterentwicklung des Themas eignen.
o Ein wesentliches Merkmal einer Kolleg-Forschungsgruppe ist eine intensive eigene forscherische Tätigkeit der verantwortlichen Personen (in der Regel zwei bis drei), gegebenenfalls ermöglicht durch Freistellungen.
o Ein Fellow-Programm für Gäste aus dem In- und Ausland, die für eine Dauer von bis zu zwei Jahren eingeladen werden und über diese Zeit hinaus mit der Kolleg-Forschungsgruppe verbunden bleiben, ist ein integraler Bestandteil dieses Förderinstruments.
o Die Integration von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in der Karrierephase ist möglich, die Nachwuchsförderung steht jedoch nicht im Zentrum des Programms.
o Die Gesamtförderdauer beträgt acht Jahre mit einer ersten Förderperiode von vier Jahren. Über eine Weiterförderung wird aufgrund von Fortsetzungsanträgen entschieden.
Weitere Informationen:
http://www.dfg.de/foerderung/info_wissenschaft/info_wissenschaft_18_84/index.html