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Geistes- und Sozialwissenschaften: Forschung, Vernetzung, Perspektiven
Termin:
30.11.2020
Fördergeber:
Bundesministerium für Bildung und Forschung
Die Geistes-, und Sozialwissenschaften nehmen eine Schlüsselrolle für das Verständnis unserer Vergangenheit und Gegenwart sowie für eine nachhaltige Gestaltung unserer Zukunft ein: Sie reflektieren gesellschaftliche Entwicklungen und Systeme, erarbeiten Orientierungs- und Handlungswissen über die Gesellschaft und schaffen damit wichtige Grundlagen für Entscheidungen zu aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen. Deshalb stärkt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Forschung, Strukturen und Transfer in den Geistes- und Sozialwissenschaften mit dem Rahmenprogramm ,,Gesellschaft verstehen - Zukunft gestalten" (2019 bis 2025).

Innerhalb des Rahmenprogrammschwerpunkts ,,Gestaltungs- und Entwicklungsräume für die Wissenschaft schaffen" bietet das BMBF Förderangebote, die beispielsweise wissenschaftliche Freiräume im internationalen Kontext schaffen, die Weiterentwicklung und Stärkung von Disziplinen und Forschungsfeldern vorantreiben und Experimentierräume für Zukunftsfragen eröffnen. In diesem Kontext wird mit der Förderrichtlinie ,,Geistes- und Sozialwissenschaften: Forschung, Vernetzung, Perspektiven" ein wissenschaftliches Begleitvorhaben ausgeschrieben.

Das Begleitvorhaben soll die Internationalisierung und die Vernetzung der Geistes- und Sozialwissenschaften im Bereich ausgewählter Förderlinien des BMBF unterstützen (vor allem Maria-Sibylla-Merian-Centres, Käte Hamburger Kollegs, Regionalstudien-Zentren und -Verbünde) und durch Forschung zur Entwicklung des Förderbereichs beitragen. Angesichts erheblicher globaler Unterschiede in der Forschungssituation in den Geistes- und Sozialwissenschaften existiert ein großes Interesse an Wissen über Bedingungen und Entwicklungen von Geistes- und Sozialwissenschaften weltweit. Dieses Wissen ist Voraussetzung für gelingende Internationalisierung, erfolgreiche und nachhaltige Forschungskollaborationen und den Abbau globaler Wissensasymmetrien.

Ziel der Bekanntmachung ist es, ,,globales Wissen" in unterschiedlichen politischen, sozialen und ökonomischen Gesellschaften im Kontext der Geistes- und Sozialwissenschaften zu erzeugen.
Das Vorhaben soll dazu:

a) in der Hauptsache Grundlagenforschung in der Wissenschaftsforschung im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften durchführen,
b) darüber hinaus Wissen zu wissenschaftlichen und strukturellen Bedingungen der Geistes- und Sozialwissenschaften - national wie international - erfassen, in einen übergreifenden wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmen stellen und in die Beratung zu Prozessen und Vorschlägen im Kontext der BMBF-Förderung in den Geistes- und Sozialwissenschaften einspeisen sowie
c) die Vernetzung ausgewählter Förderlinien des BMBF befördern.
d) Mit diesen Aktivitäten leistet das Begleitvorhaben auch eine Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zu strategischen Fragen im Kontext der übergeordneten Ziele des Rahmenprogramms ,,Gesellschaft verstehen - Zukunft gestalten".

Das wissenschaftliche Begleitvorhaben wird durch weitere Maßnahmen des BMBF ergänzt, die zum einen die öffentliche Sichtbarkeit für die Forschungsleistungen der Geistes- und Sozialwissenschaften erhöhen (WissenschaftsWissnescfestival) sowie zum anderen die Netzwerkbildung und den wissenschaftlichen Austausch in ausgewählten geistes- und sozialwissenschaftlichen Förderlinien (siehe oben) des BMBF befördern (Netzwerktreffen). Das Vorhaben arbeitet in diesem Zusammenhang auch mit einem vom BMBF berufenen Experten-Panel zusammen.

Antragsberechtigt sind staatliche und nicht staatliche Hochschulen sowie außeruniversitäre Forschungseinrichtungen.

Das Antragsverfahren ist offen und kompetitiv sowie einstufig angelegt.

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF derzeit folgenden Projektträger beauftragt:
DLR-Projektträger
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V.
Gesellschaft, Innovation, Technologie
Geistes- und Sozialwissenschaften
Heinrich-Konen-Straße 1
53227 Bonn

Ansprechpartnerinnen sind:
Dr. Kerstin Lutteropp (Telefon: 02 28/38 21-16 42, E-Mail: kerstin.lutteropp@dlr.de)
Dr. Claudia Hauser (Telefon: 02 28/38 21-18 42, E-Mail: claudia.hauser@dlr.de)

Weitere Informationen:
https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-3118.html
https://www.dlr.de/pt/