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Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zur ,,Züchtung leistungsfähiger Leguminosensorten"
Termin:
01.01.2022
Fördergeber:
Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung
Die Geschäftsstelle Eiweißpflanzenstrategie in der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) sucht mit Bezug auf die ,,Richtlinie zur Förderung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben sowie von Maßnahmen zum Technologie- und Wissenstransfer für eine nachhaltige Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung von landwirtschaftlichen Produkten" vom 29. Juli 2015 (BAnz AT 04.08.2015 B1) des BMEL Interessenten für die Durchführung von FuE-Vorhaben zum Thema Züchtung leistungsfähiger Leguminosensorten.

Ziel ist neben der Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Ausweitung des Leguminosenanbaus die Nutzung und Optimierung des Potenzials der Leguminosen als Lebens- und Futtermittel sowie hinsichtlich ihrer Leistungen für das Ökosystem. Diese Zielsetzungen gelten sowohl für den ökologischen als auch für den konventionellen Anbau und die Verwertung. Erreicht werden soll dies durch Verbesserung und Sicherung der pflanzlichen Produktivität mittels Pflanzenzüchtung unter anderem in den folgenden Bereichen:

- Erschließung genetischer Ressourcen mit verbessertem Ertragspotenzial
- Steigerung Ertrag, Ertragsstabilität (Verbesserung der Resistenz gegen biotische und abiotische Schadfaktoren, agronomische Eigenschaften)
- Verbesserung Qualität (wertgebende/hemmende Inhaltsstoffe)
- Verbesserung artspezifischer Merkmale, Nutzungselastizität
- Mischkultureignung
- Entwicklung/Verbesserung von Winterformen (Winterhärte/Frosttoleranz)
-
Vorhaben, deren primäres Ziel eine Verbesserung der Erzeugung, der Verarbeitung oder der Vermarktung von nachwachsenden Rohstoffen ist, können im Rahmen dieser Bekanntmachung nicht berücksichtigt werden.

Die FuE-Vorhaben können maximal mit einer dreijährigen Projektlaufzeit beschieden werden. Der Maßnahmenbeginn ist ab Herbst 2021 geplant.

In allen oben genannten Vorhaben ist im Anbau ausschließlich GVO-freies genetisches Material zu verwenden.

Zuwendungsempfänger können natürliche und juristische Personen mit Geschäftsbetrieb in der Bundesrepublik Deutschland sowie Bundes- und Landesforschungsanstalten sein.

Bei Verbundvorhaben ist grundsätzlich eine wissenschaftliche Betreuung durch Hochschul- oder andere wissenschaftlich arbeitende Institutionen vorzusehen. Die Höhe der Zuwendung für den Praxispartner wird dabei im Einzelfall festgesetzt. Ein angemessener Eigenanteil des oder der Bewerber unter Berücksichtigung des wirtschaftlichen Eigeninteresses und der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit wird daraus abgeleitet.

Das Verfahren ist zweistufig angelegt.

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung
Referat 332
Geschäftsstelle Eiweißpflanzenstrategie
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn

https://www.ble.de/SharedDocs/Downloads/DE/Projektfoerderung/Eiweisspflanzenstrategie/20200902_Bekanntmachung_Zuechtung.pdf?__blob=publicationFile&v=7