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Fokus-Förderung COVID-19 ,,Immunität, Wirtssuszeptibilität und Pathomechanismen der Infektion mit SARS-CoV-2"
Termin:
01.01.2022
Fördergeber:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Ziel dieser Ausschreibung ist die Beantwortung offener und drängender Fragen zur Immunantwort und Wirtssuszeptibilität sowie den Infektions- und Pathomechanismen von SARS-CoV-2. Die Forschungsvorhaben müssen hypothesengetrieben und evidenzbasiert sein. Um einen zügigen Projektstart zu gewährleisten, muss im Antrag ersichtlich sein, dass die notwendigen methodischen Voraussetzungen gegeben und benötigte Modellsysteme beziehungsweise Proben von Patientinnen und Patienten bei Projektbeginn verfügbar sind. Weiterhin muss im Antrag deutlich werden, wie die gewonnenen Erkenntnisse zu einem besseren Verständnis des Infektionsgeschehens und damit zur konkreten Bewältigung der aktuellen Krise beitragen. Die Anschlussfähigkeit der erzielten Forschungsergebnisse für weiterführende Projekte sollte ebenfalls dargestellt werden.
Die Vorhaben sind klar von bereits anderweitig geförderten Maßnahmen abzugrenzen. Rein evidenzfreie Screening- oder Omics-Ansätze sowie Projekte, deren Fokus auf der pharmakologischen (Weiter-)Entwicklung eines Impf- oder Wirkstoffs liegen, können innerhalb dieser Ausschreibung nicht gefördert werden.

Zur Beantragung von Forschungsvorhaben im Rahmen dieser Ausschreibung steht die neu geschaffene Fördermöglichkeit Fokus-Förderung COVID-19 im Rahmen der Einzelförderung (Sachbeihilfe) zur Verfügung. Die Fokus-Förderung soll es den wissenschaftlichen Communities zeitnah und vereinfacht ermöglichen, Forschungsbeiträge zu aktuellen Fragestellungen zu erarbeiten, um dem aktuellen Bedarf an einem raschen Erkenntnisgewinn höchster Qualität als Beitrag zur Analyse und Überwindung der Coronavirus-Pandemie Rechnung zu tragen.

Gefördert werden können Vorhaben von höchster wissenschaftlicher Qualität, die wissenschaftliches Neuland betreten, einen hohen Erkenntnisgewinn zur spezifischen Fragestellung der Ausschreibung versprechen und als im Förderzeitraum von bis zu einem Jahr durchführbar eingeschätzt werden. Die Kürze der Antragsunterlagen und die kurze Förderdauer von maximal nur einem Jahr setzen eine hohe Ausgewiesenheit des/der Antragstellenden - belegbar unter anderem durch ,,past merits" (wie Publikationen, Auszeichnungen) - sowie die Verfügbarkeit von etablierter Forschungsinfrastruktur und einem entsprechenden Methodenrepertoire voraus. Im Übrigen gelten die regulären Qualitätskriterien des DFG-Förderhandelns.

Fragen zur Ausschreibung können an folgende fachlich zuständigen Ansprechpersonen gerichtet werden:
Dr. Katharina Hartmann,
Gruppe Lebenswissenschaften 2: Mikrobiologie, Immunologie, Neurowissenschaften,
Tel. +49 228 885-2342,
katharina.hartmann@dfg.de
Dr. Franziska Langer,
Gruppe Internationale Zusammenarbeit,
Tel. +49 228 885-3116,
franziska.langer@dfg.de

Administrative Fragen können an folgende Ansprechperson gerichtet werden:
Kim Marita Wind,
Gruppe Lebenswissenschaften 2: Mikrobiologie, Immunologie, Neurowissenschaften,
Tel. +49 228 885-3106,
kim.wind@dfg.de

Weitere Informationen:
www.dfg.de/foerderung/info_wissenschaft/2020/info_wissenschaft_20_52
www.dfg.de/foerderung/info_wissenschaft/2020/info_wissenschaft_20_51