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Förderung zum Themenfeld Zivile Sicherheit - Innovative Rettungs- und Sicherheitssysteme im Rahmen des Programms Forschung für die zivile Sicherheit 2012 - 2017 der Bundesregierung
Termin:
28.08.2015
Fördergeber:
Bundesministerium für Bildung und Forschung
Gegenstand der Forschungsförderung sind innovative Rettungs- und Sicherheitssysteme, deren Einsatz zur Erhöhung der zivilen Sicherheit beiträgt. Dazu gehören vor allem folgende Aspekte:
- autonome oder teilautonome Systeme zur Rettung von Menschen oder für die Verrichtung gefährlicher Bergungsarbeiten (insbesondere ,,Rettungsroboter", Löschroboter, unbemannte Fahrzeuge zur Sicherung von Gefahrgütern nach Unfällen),
- innovative Lösungen und technologisch leistungsfähige Ausstattung zur Unterstützung von Einsatzkräften, die aufgrund ihrer besonderen Aufgaben oder räumlichen Umgebung mit hochspezifischen Herausforderungen konfrontiert sind (insbesondere Bergwacht, Seenotrettung, Werksfeuerwehren, Entschärfung von Weltkriegsbomben),
- innovative Systeme zur Analyse von und Warnung vor akuten Gefahren und zur Sicherung von Gefahr- bzw. Schutzbereichen (insbesondere neuartige Personen- und Zugangskontrolltechnologien, integrierbare und vernetzte Gas-, Feuer-, Schadstoffsensorik),
- neue Ansätze zur Kompatibilität und Interoperabilität von Rettungs- und Sicherheitssystemen (insbesondere unter besonderer Berücksichtigung des europäischen und internationalen Umfelds.
Sofern dies für die spätere Umsetzung in die Anwendungspraxis zielführend ist, sollen die Forschungsverbünde auch zukunftsorientierte Ansätze zur Aus-, Fort- und Weiterbildung, rechtliche Fragenstellungen (z. B. Datenschutz, Haftungsfragen) sowie ethische und gesellschaftliche Aspekte einbeziehen.
Die erforschten Systeme müssen ein hohes praktisches Anwendungspotenzial haben. Zielpunkt der Vorhaben ist es in der Regel, einen Funktionsdemonstrator aufzubauen, der als Basis einer sich an das Projekt anschließenden Produktentwicklung dienen kann. Darüber hinaus sind auch wissenschaftlich begleitete Erprobungsansätze für die Praxis und Feldtests förderfähig.
Bei entsprechender Eignung des Vorhabens werden auch projektbezogene Standardisierungs- und Normungsaktivitäten (beispielsweise DIN-spec) gefördert.
Die Projektvorschläge müssen deutlich über den aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik hinausgehen, um für die Zukunft eine entscheidende Verbesserung zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger zu erreichen. Sie müssen klare Vorteile gegenüber bereits vorhandenen Lösungen aufweisen.
Wesentliche Merkmale der Verbundprojektvorschläge müssen sein:
- Beschreibung des Sicherheitsszenarios, insbesondere zur Erläuterung des konkreten Bedarfs und der Relevanz,
- Nachweis eines deutlichen Fortschritts der im Projekt angestrebten Lösung gegenüber dem gegenwärtigen Stand der Technik,
- klar und plausibel formuliertes, praxisorientiertes Projektziel,
- wissenschaftliche Exzellenz,
- eine strukturierte und realistische Verwertungsplanung.

Kontakt:
VDI-Technologiezentrum GmbH
Projektträger Sicherheitsforschung
VDI-Platz 1
40468 Düsseldorf
Dr. Jan Bornemeier
Telefon: +49 2 11/62 14-4 23
E-Mail: bornemeier@vdi.de

Weitere Informationen:
http://www.bmbf.de/foerderungen/27179.php