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Förderung von Vorhaben der strategischen Projektförderung im Bereich Phytotherapien mit Indien
Termin:
01.01.2022
Fördergeber:
Bundesministerium für Bildung und Forschung
Mit dem stetigen Anstieg der Lebenserwartung und dem steigenden Lebensstandard in Indien stellen chronische Krankheiten, z. B. Rheuma oder Diabetes mellitus, wie in Deutschland ein zunehmendes Problem für die Volksgesundheit dar. Der Kampf gegen Virusinfektionen spielt eine gleichbleibend große Rolle in der indischen Gesundheitsforschung. Das Themenfeld bietet umfassende Möglichkeiten für die deutsch-indische Zusammenarbeit zur Bekämpfung der oben genannten Krankheiten. Die Natur hält eine große Auswahl an Wirkstoffen bereit, die die Basis für moderne Medikamente bilden. Gerade mit Blick auf die Herstellung von Arzneimitteln greifen Pharmafirmen zunehmend auf natürliche Ausgangsstoffe zurück. Zwar bilden chemisch hergestellte Wirkstoffe nach wie vor den größten Marktanteil im deutschen Arzneimittelmarkt, aber Naturstoff-basierte Arzneimittel rücken zunehmend auf. Bisher wurde die Forschung in diesem Bereich in Deutschland nur wenig gefördert. Indien blickt auf eine lange Tradition im Bereich der pflanzenbasierten Arzneimittel zurück. Sie werden im indischen Gesundheitswesen bereits breit genutzt.

Gefördert werden im Rahmen dieser Fördermaßnahme Forschungsprojekte sowohl als Einzel- wie auch als Verbundvorhaben, die entsprechend des oben beschriebenen Zuwendungszwecks in internationaler Zusammenarbeit mit Partnern aus Indien im Themenbereich Phytopharmazeutik bzw. Phytochemie angesiedelt sind. Schwerpunkte liegen in der Behandlung von chronischen, nicht übertragbaren Krankheiten (Diabetes mellitus, Rheuma, Arthritis etc.) sowie in der Erforschung der antiviralen Wirkung von pflanzlich basierten Arzneimitteln.

Es geht um die Erforschung der Beschaffenheit, Wirkung, Entwicklung, Prüfung und Herstellung von pflanzenbasierten Arzneimitteln. Berücksichtigt werden unter anderem Vorhaben in den Bereichen der pharmazeutischen Chemie, Biologie und Technologie.

Die Vorhaben sollen eine hohe Praxisrelevanz aufweisen und Strategien zur Implementierung der Forschungsergebnisse in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft aufzeigen. Darüber hinaus sollen die Vorhaben einen Beitrag zur internationalen Vernetzung im Bereich der Phytotherapie mit Indien leisten.

Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF derzeit folgenden Projektträger beauftragt:
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V.
DLR Projektträger
Europäische und internationale Zusammenarbeit
Heinrich-Konen-Straße 1
53227 Bonn

Fachliche Ansprechpartnerin:
Frau Dörte Merk (Telefon: +49 2 28/38 21-14 42, E-Mail: doerte.merk@dlr.de)

Administrative Ansprechpartnerin:
Frau Lydia Derevjanko (Telefon: +49 2 28/38 21-19 15, E-Mail: lydia.derevjanko@dlr.de)

Weitere Informationen:
https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-3115.html
http://www.internationales-buero.de