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Förderung von internationalen Verbundvorhaben in Wissenschaft und Forschung zum Thema Informations- und Kommunikationstechnologie für eine stabile und sichere Gesellschaft zwischen Europa und Japan im Rahmen der European Interest Group CONCERT-Japan
Termin:
17.07.2020
Fördergeber:
Bundesministerium für Bildung und Forschung
Die Fördermaßnahme erfolgt im Rahmen der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung sowie des Aktionsplans ,,Internationale Kooperation" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Ziel dieser Förderrichtlinie ist die strategische Förderung von Forschungsprojekten, die Innovationen durch internationale Kooperationsprojekte mit Japan ermöglichen. Zweck von Vorhaben der ,,Strategischen Projektförderung" ist die Verknüpfung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben (FuE) mit internationalen Projektpartnern. Durch die Zusammenführung von Wissen, Erfahrungen, Forschungsinfrastrukturen und sonstigen Ressourcen soll ein Mehrwert für alle beteiligten Partner generiert werden.

Forscherteams aus Japan und den beteiligten europäischen Ländern sind eingeladen, Beiträge zu Informations- und Kommunikationstechnologien für eine stabile und sichere Gesellschaft zu liefern. Die gemeinschaftlichen Aktivitäten stehen im Einklang mit den Zielen für die nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals - SDGs) der Agenda 2030 der Vereinten Nationen.

Gefördert werden im Rahmen dieser Fördermaßnahme Forschungsprojekte sowohl als Einzel- wie auch als Verbundvorhaben, die entsprechend des oben beschriebenen Zuwendungszwecks in internationaler Zusammenarbeit mit Partnern aus Japan sich auf neue und sich entwickelnde Technologien stützen wie Künstliche Intelligenz (KI), Big Data, maschinelles und tiefgehendes Lernen, Netzwerktechnologie, Internet der Dinge (IoT), Edge-Computing, zur Laufzeit rekonfigurierbare Hardware, Blockchain-Technologie, Sicherheitssoftware und -hardware und andere. Ziel ist sicherzustellen, dass die digital transformierte Gesellschaft von morgen stabil, sicher und geschützt ist.

Dieser für die Forschungsprojekte definierte Kontext des technologischen Fortschritts sollte auf mindestens eine der folgenden gesellschaftlichen Herausforderungen anwendbar sein:
- Katastrophenvermeidung und -bewältigung, einschließlich Ersteinsätze/Anfangsphase einer Katastrophe und Wiederherstellungsprozesse.
- Neues soziales Design und neue Infrastruktur, beispielsweise im Zusammenhang mit der Alterung der Bevölkerung, Urbanisierung und Landflucht.
- Cybersicherheit, einschließlich der Verhinderung von Cyberangriffen und Wiederherstellung.
- Soziale Aspekte wie ethische und datenschutzrechtliche Bedenken in der digitalen Gesellschaft.
- Künstliche Intelligenz und ihre Rolle in Entscheidungsprozessen und in der breiteren Gesellschaft.
- Energie-, Ressourcen- und Ernährungssicherheit.

Die Forschungsgruppen sollen interdisziplinär zusammengesetzt sein. Es wird erwartet, dass Vorschläge mit dem Ziel eingereicht werden, greifbare Vorteile für die Gesellschaft zu bringen und gleichzeitig:
1. Ansätze einbeziehen, die sich sowohl auf die Natur- als auch auf die Sozialwissenschaften stützen,
2. die ethischen, rechtlichen und sozialen Dimensionen der wachsenden Rolle der Technologie in der Gesellschaft im Kontext von Stabilität, Sicherheit und Schutz berücksichtigen und
3. eine sinnvolle Beteiligung und ein Engagement mit verschiedenen nichtakademischen Akteuren anstreben.

Darüber hinaus sollen die Vorhaben einen Beitrag zu folgenden kooperationspolitischen Zielen leisten:
- Verbesserung der interregionalen Kommunikation und Zusammenarbeit
- Erhöhung und Entwicklung von Möglichkeiten für eine qualitativ hochwertige Vernetzung zwischen Forschern
- Entwicklung neuer und Stärkung bestehender Partnerschaften
- Austausch vorhandener Erkenntnisse und Schaffung neuer Erkenntnisse

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und andere Institutionen.
Das Antragsverfahren ist für deutsche Antragsteller zweistufig angelegt.

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF derzeit folgenden Projektträger (PT) beauftragt:
DLR Projektträger
Europäische und internationale Zusammenarbeit
Heinrich-Konen-Straße 1
53227 Bonn
Internet: http://www.internationales-buero.de

Fachliche Ansprechpartnerin ist Dr. Sabine Puch (Telefon: +49 2 28/38 21-14 23, E-Mail: sabine.puch@dlr.de)
Administrative Ansprechpartnerin ist Birgit Ehrenberg (Telefon: +49 2 28/38 21-14 71, E-Mail: birgit.ehrenberg@dlr.de)

Weitere Informationen:
https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-3005.html
http://www.concert-japan.eu