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Förderung von Forschungsverbünden zur Prävention von Darmkrebs in jüngeren und künftigen Generationen
Termin:
20.01.2021
Fördergeber:
Bundesministerium für Bildung und Forschung
Förderung Interdisziplinärer Forschungsverbünde:

Um die Vielfalt der unterschiedlichen Problemstellungen des Phänomens des Darmkrebses bei immer jüngeren Menschen adäquat anzusprechen, werden interdisziplinäre Verbünde zu folgenden Themenbereichen gefördert:

- Ursächliche Forschung zu den molekularbiologischen, lebenswelt- und verhaltensbezogenen Hintergründen der ansteigenden Häufigkeit von Darmkrebs bei jüngeren Menschen;
- Entwicklung und Testung geeigneter Vorgehensweisen in der Sekundärprävention von Darmkrebs, insbesondere risikoadaptierte Früherkennungs-Verfahren, einschließlich Konzepte der Kommunikation für ,,Junge Erwachsene", Ärztinnen und Ärzte und weitere relevante Akteure im Bereich der Gesundheitsvorsorge;
- Forschung zur Tertiärprävention von Darmkrebs, z. B. zu prognostisch relevanten Faktoren bei jüngeren Patientinnen und Patienten, zur Bedeutung der Erkrankung im jüngeren Alter für Rehabilitation und Berufsbiographien oder zur langfristigen Lebensqualität nach einer Erkrankung in jüngerem Alter.

Förderung von Kooperation zwischen den Forschungsverbünden:

Im Rahmen dieser Fördermaßnahme soll die Zusammenarbeit zwischen den Forschungsverbünden durch die Förderung verbundübergreifender Aktivitäten unterstützt werden. Hier sind beispielsweise folgende Maßnahmen denkbar:

- Entwicklung von Aktivitäten zur gemeinsamen, verbundübergreifenden Nutzung von Ressourcen, z. B. Patienten-Kohorten,
- Durchführung verbundübergreifender Workshops, z. B. zur Qualitätssicherung oder zur Standardisierung bzw. ­Harmonisierung,
- Maßnahmen zur zielgruppengerechten Aufbereitung und Verbreitung der Forschungsergebnisse und zur gemeinsamen Fachkommunikation,
- Kooperation mit einschlägigen nationalen und internationalen Aktivitäten zur Thematik aus Forschung, Gesundheitswesen, Patienten- und Bürgerschaft.

Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Antragstellenden müssen durch Vorarbeiten in Forschung und Entwicklung zu den für die jeweiligen Projektvorschläge einschlägigen spezifischen Themenbereichen ausgewiesen sein.

Die Verbünde können in der Regel für einen Zeitraum von bis zu insgesamt acht Jahren gefördert werden. Zunächst wird die Förderung jedoch auf in der Regel vier Jahre befristet. Nach ca. dreieinhalb Jahren werden die Verbünde einer Zwischenevaluation unterzogen. Nach der Zwischenevaluation wird über eine mögliche Weiterförderung entschieden.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF derzeit folgenden Projektträger beauftragt:

DLR Projektträger
- Bereich Gesundheit -
Heinrich-Konen-Straße 1
53227 Bonn

Telefon: 0228/3821-1210
Telefax: 0228/3821-1257
Internet: www.gesundheitsforschung-bmbf.de

Ansprechpersonen sind:

Dr. Matthias von Witsch
0228/3821-1209
matthias.vonwitsch@dlr.de

Dr. Roland Bornheim
0228/3821-1785
roland.bornheim@dlr.de

Weitere Informationen: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-3145.html