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Förderpreis ,,Raising the Profile of education and Science Diplomacy"
Termin:
01.01.2022
Fördergeber:
Bundesministerium für Bildung und Forschung
Die Bundesregierung hat sich mit ihrer ,,Strategie zur Internationalisierung von Bildung, Wissenschaft und Forschung" klar zu einer vernetzten, offenen und globalen Wissensgesellschaft bekannt. Bildungs- und Wissenschaftsdiplomatie ist ein wichtiges Element dieser Strategie und unterstreicht die Bedeutung der bildungs- und wissenschaftlichen Zusammenarbeit für stabile bi- und multilaterale Beziehungen und eine

Gefördert werden Vorhaben der Wissenschaftskommunikation zu Bildungs- und Wissenschaftsdiplomatie, die die Ergebnisse aus laufenden bzw. abgeschlossenen, bi- und multilateralen Initiativen in Wissenschaft, Hochschul- und Berufsbildung abbilden. Die internationalen Beziehungen profitieren von den teils langjährigen Kooperationen deutscher Akteure im Bereich Bildung und Wissenschaft mit den Partnerländern/-regionen. Zudem kann ihre Arbeit zur Lösung drängender Herausforderung vor Ort (z. B. bei Wasserknappheit, Infektionskrankheiten etc.) beitragen. Mit ihren laufenden bzw. abgeschlossenen, bi- oder multilateralen Vorhaben sollen die Akteure der Bildungs- und Wissenschaftsdiplomatie - wie z. B. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Ausbildende und Lehrende - eine oder beide Leitfragen positiv beantworten und begründen können:
o Hat/Hatte die Bildungs- und Wissenschaftskooperation eine stabilisierende Wirkung auf die Kooperation mit Ländern/Regionen, insbesondere bei denen die politische Zusammenarbeit vor Herausforderungen steht/stand?
Hierbei handelt es sich um vertrauensvolle und nachhaltige Partnerschaften auf Augenhöhe, die zum Austausch der Zivilgesellschaften beitragen und Gesprächskanäle aufrechterhalten bzw. öffnen.
o Leistet/Leistete die Bildungs- bzw. Wissenschaftskooperation einen Beitrag zu politischen Entscheidungsprozessen in Deutschland, im Partnerland oder in der Partnerregion?
Im Forschungsbereich handelt es sich hierbei um wissenschaftliche Ergebnisse, die von der Politik aufgegriffen wurden. Der thematische Schwerpunkt liegt vor allem bei der Bewältigung von globalen, regionalen oder nationalen Herausforderungen und der Findung innovativer Lösungsansätze. Im Bildungsbereich kann dies z. B. die Ausbildung von Fachkräften zur Erarbeitung und Umsetzung von Innovationen umfassen.
Es werden Vorhaben mit Themen aus allen wissenschaftlichen Disziplinen berücksichtigt. Inter- und transdisziplinäre Vorhaben werden begrüßt.

Das zu fördernde Kommunikationskonzept soll Kommunikationsmaßnahmen zur Präsentation der Ergebnisse aus dem laufenden bzw. abgeschlossenen bi- oder multilateralen Vorhaben beinhalten. Gefördert werden Einzelvorhaben, die ein breites Spektrum von analogen oder digitalen Vermittlungs-, Informations- und Partizipationsformaten umsetzen. Die Zielgruppe für die angedachten Formate umfasst z. B. Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Politik im In- und Ausland.
Alle zu fördernden Maßnahmen sind auf ein Zielland, eine Zielregion und/oder ein Themenfeld ausgerichtet und werden von der Antragstellerin bzw. dem Antragsteller zu einem strategischen Konzept gebündelt. Dieses wird während der Förderdauer von 12 Monaten umgesetzt.

Baustein 1: Online & Social Media
Durch die Nutzung geeigneter Online-Kanäle sollen vor allem Auszubildende, Lehrende, Studierende sowie Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler erreicht werden. Dies kann z. B. Beiträge auf Webseiten, die Durchführung von Webinaren, die Erstellung von Videos und/oder Lernspielen etc. umfassen.

Baustein 2: Edukative Wissensvermittlungsformate
Hierbei handelt es sich um Veranstaltungen mit Lerncharakter im Bereich Wissenschafts- und Bildungskommunikation und Wissenschafts- und Bildungsdiplomatie wie z. B. Trainings, Science Slams, ,,Public Screening"/Vorführungen, Pitch-Duelle, Barcamps etc. Diese können international oder national ausgerichtet werden. Dabei soll vermittelt werden, mit welchen Instrumenten Ausbildende, Lehrende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Bildungs- und Wissenschaftsdiplomatie unterstützen können und wie sich die ,,soft power" der bi- und internationalen Bildungs- und Wissenschaftszusammenarbeit entfalten kann.

Baustein 3: Veranstaltungen zum internationalen Austausch
Hierbei handelt es sich um verschiedene Austauschformate mit internationalen Partnern aus Bildung und Wissenschaft, die zu einer Stärkung der Sichtbarkeit deutscher Initiativen im In- und Ausland sowie zum Auf- und Ausbau nachhaltiger Partnerschaften führen sollen. Dies kann z. B. durch die Durchführung von Roadshows, Delegationsreisen, Konferenzen, Workshops, Ideenwettbewerbe, Ausstellungen, Festivals, Study Visits etc. realisiert werden.

Baustein 4: Medienarbeit
Hierbei handelt es sich vor allem um unterstützende (Lern-)Materialien für verschiedene Veranstaltungsformate wie z. B. Informationsbroschüren, Fact Sheets, Artikel etc.

Die im Kommunikationskonzept ausgeführten Maßnahmen sollen die Wahrnehmung der deutschen Bildungs- und Wissenschaftsdiplomatie in Politik und Gesellschaft erhöhen und einen Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft in den jeweils beteiligten Ländern ermöglichen.

Vorhaben, die im Rahmen dieser Bekanntmachung beantragt werden, sollten zudem das Potential für eine langfristige und nachhaltige Kooperation in einem Zielland/einer Zielregion bzw. zu globalen, regionalen oder nationalen Herausforderungen spezifizieren.

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hoch- und Berufsschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und andere Institutionen, die Bildungs- und Forschungsbeiträge mit Bezug zu Bildungs- und Wissenschaftsdiplomatie liefern.
Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF derzeit folgenden Projektträger beauftragt:
DLR Projektträger
Europäische und internationale Zusammenarbeit
Heinrich-Konen-Straße 1
53227 Bonn

Fachliche Ansprechpartnerin:
Frau Nadia Meyer (Telefon: +49 2 28/38 21-20 10, E-Mail: nadia.meyer@dlr.de)

Administrative Ansprechpartnerin:
Frau Lydia Derevjanko (Telefon: +49 2 28/38 21-19 15, E-Mail: Lydia.Derevjanko@dlr.de)

Weitere Informationen:
http://www.internationales-buero.de
https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-3065.html