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ERA.Net RUS Plus
Termin:
25.09.2014
Fördergeber:
Fördergeber - Sonstige
Eines der Ziele von ERA.Net RUS Plus ist es, die in Europa existierenden Ansätze der Zusammenarbeit innerhalb bilateraler Förderprogramme - dort wo sinnvoll - zu bündeln und damit zum weiteren Ausbau des Europäischen Forschungsraums ("European Research Area", ERA) und seiner internationalen, auf Drittstaaten ausgerichteten Dimension beizutragen. Ein zentrales Instrument kann dabei künftig ein von interessierten nationalen Förderorganisationen getragenes europäisch-russisches Programm zur Forschungsförderung sein, welches auch langfristig einen Rahmen für die Integration Russlands in den Europäischen Forschungsraum (ERA) bildet. Die aktuelle Förderrichtlinie ist eine diesbezügliche Maßnahme (Fortsetzung der Pilotmaßnahme von 2011).

Topics:

1. Nanotechnologies
1.1 Advanced nano-sensors for environment and health
1.2 Novel functional nanomaterials based on design and modelling
1.3 Nanomaterials for efficient lighting

2. Environment/Climate change
2.1 Increasing the reliability of regional climate projections: models and measurement
2.2 Environmental impact and risk of raw materials extraction and transportation
2.3 Extreme climate events and their impact on the environment

3. Health
3.1 Molecular mechanisms of brain function and pathology
3.2 Regenerative medicine and biomaterials
3.3 Drug discovery for cancer, cardiovascular and infectious diseases

4. Social Sciences and Humanities
4.1 Understanding conflict, identity, and memory: past and present
4.2 Demographic change, migration and migrants
4.3 Opportunities for and challenges to regional development and social cohesion

Die Ausschreibung richtet sich in erster Linie an Universitäten oder außeruniversitäre öffentliche oder private Forschungsinstitutionen und Unternehmen aus EU-Mitgliedstaaten, assoziierten Ländern zum 7. Forschungsrahmenprogramm und der Russischen Föderation.

Auf deutscher Seite sind folgende antragstellende Projektkonsortien zuwendungsberechtigt:

öffentliche und private außeruniversitäre Forschungseinrichtungen
öffentliche und private Hochschulen
kleine und mittlere Unternehmen (KMU)

mit Sitz in Deutschland.

Forschungseinrichtungen, die gemeinsam von Bund und Ländern grundfinanziert werden, kann nur unter bestimmten Voraussetzungen ergänzend zu ihrer Grundfinanzierung eine Projektförderung für ihren zusätzlichen Aufwand bewilligt werden.
Nur transnationale Forschungsvorhaben können gefördert werden. Jeder Projektantrag muss mindestens von drei förderfähigen Institutionen aus drei verschiedenen an der Ausschreibung beteiligten Ländern gestellt werden. Mindestens einer der Partner muss aus Russland kommen. Für das gemeinschaftlich beantragte Forschungsvorhaben muss ein Projektkoordinator vom antragstellenden Konsortium benannt werden, der das Projekt nach außen hin repräsentiert und für interne Managementprozesse verantwortlich ist. Dies beinhaltet beispielsweise die Abfassung von Berichten, Controlling, Öffentlichkeitsarbeit und das Management von geistigem Eigentum. Der Projektkoordinator ist auch für die elektronische Einreichung des Projektantrags (1. Stufe) verantwortlich. Unabhängig davon bleiben deutsche Zuwendungsempfänger für die Durchführung ihres Anteils am Gesamtprojekt die verantwortlichen Ansprechpartner für den Projektträger im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR), Internationales Büro.

Kontakt:
Projektträger im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR)
Internationales Büro
Heinrich-Konen-Straße 1
53227 Bonn

Dr. Andreas Kahle
Telefon: 02 28/38 21-18 29
E-Mail: Andreas.Kahle@dlr.de
Dr. Manuela Jungmann
Telefon: 02 28/38 21-16 46
E-Mail: Manuela.Jungmann@dlr.de

Weitere Informationen:
http://www.eranet-rus.eu/en/196.php