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Energiesystemanalyse
Termin:
22.05.2015
Fördergeber:
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Der angestrebte Umbau des Energieversorgungssystems in Deutschland im Sinne der Energiewende erfordert eine detaillierte Bestandsaufnahme und eine koordinierte und vorausschauende Planung. Die Systemanalyse und im Besonderen die Energiesystemmodellierung sind wichtige Werkzeuge für die Entscheidungsfindung in vielen Prozessen der Energiewende. So helfen systemanalytische Resultate, wirtschaftliche, gesellschaftliche sowie umweltrelevante Auswirkungen zu identifizieren und zu bewerten.
Vertiefend und ergänzend zu den Förderinhalten der am 1. Januar 2015 in Kraft getretenen Bekanntmachung (siehe dort Abschnitt 3.14) werden in diesem Förderaufruf in einem ersten Schritt prominente Aspekte des Förderschwerpunktes formuliert. Diese berücksichtigen die Ergebnisse eines vom BMWi im Dezember letzten Jahres veranstalteten Strategiegesprächs zur Weiterentwicklung der Energiesystemanalyse. Hierzu sollen Vorhaben aus der angewandten Forschung per Zuwendung gefördert werden, um die Qualität und Transparenz der systemanalytischen Forschung auszubauen und ihre methodische und inhaltliche Weiterentwicklung zu gewährleisten. Folgende Arbeiten sind Gegenstand der Förderung:
Themenbezogene Schwerpunkte:
- Modellierung der Energiemärkte einschließlich regulatorischer Rahmenbedingungen
- Sektorenübergreifende Modellierung
- Modellierung grenzübergreifender und internationaler Wechselwirkungen im Energiesystem
- Abbildung soziologischer und sozioökonomischer Aspekte in quantitativen Modellen
- Integration weiterer Disziplinen, wie z. B. Fernerkundung, Geoinformatik, Meteorologie und Klimaforschung

Methodenbezogene Schwerpunkte:
- Im Hinblick auf die zunehmende Rechenintensität:
- Möglichkeiten der Komplexitätsreduktion (durch innovative Methoden, z. B. aus der Mathematik und Informatik)
- Transfer von Know-how aus dem Feld des (Super-)Computing
- Erhöhung von Vergleichbarkeit und Transparenz von Energiesystemmodellen
- Stabilität der abgeleiteten Szenarien, Robustheits- und Sensitivitätsuntersuchungen
- Weiterentwicklung und Anwendung qualitativer Methoden der Systemanalyse
Da viele der oben aufgeführten Schwerpunkte eine interdisziplinäre Zusammenarbeit nahelegen, wird themen- und disziplinübergreifenden Verbundprojekten eine besondere Priorität beigemessen. Weitere Rechtsgrundlagen, Zuwendungsvoraussetzungen, Einzelheiten des Verfahrens, sonstige Randbedingungen sowie Einreichungsadresse sind der oben genannten Förderbekanntmachung zu entnehmen.

Kontakt:
Dr. Michael Sachse
Telefon: 02461 61-2735
E-Mail: m.sachse@fz-juelich.de

Weitere Informationen:
https://www.forschungsnetzwerk-energie.de/systemanalyse/foerderaufruf