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Deutsch-Chinesische Kooperation zur intelligenten Fertigung (Industrie 4.0) und Smart Services (DEU-Chn-InFe3)
Termin:
29.01.2021
Fördergeber:
Bundesministerium für Bildung und Forschung
Das BMBF fördert mit dem Dachprogramm ,,Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen" kooperative vorwettbewerbliche Forschungsvorhaben zur Stärkung der Produktion und Dienstleistung in Deutschland. Dadurch sollen insbesondere produzierende Unternehmen besser in die Lage versetzt werden, auf Veränderungen im globalen Wettbewerb rasch zu reagieren und den erforderlichen Wandel aktiv mitzugestalten. Forschung in und mit kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) wird besonders gefördert.

Ziel dieser Förderrichtlinie ist es, Unternehmen beider Länder dabei zu unterstützen, innovative Lösungen zu ent-wickeln, prototypisch umzusetzen und unter Wirtschaftlichkeitsgesichtspunkten in den jeweiligen Ländern zu validieren. Die Lösungen sind schrittweise in den beteiligten produzierenden Unternehmen einzuführen. Dabei sollen die Unternehmen in die Lage versetzt werden, diese Lösungen auch nach Abschluss der Forschungsprojekte selbstständig und dauerhaft zu optimieren. Die Sicherung der Innovationsführerschaft deutscher Unternehmen sowohl im Entwickeln und Betreiben von neuen innovativen Lösungen aus den Teilgebieten ,,Intelligente Fertigung (Industrie 4.0) und Smart Services" als auch in der Anwendung an weltweiten Produktionsstandorten ist vordringliches Ziel. Digitaler Wandel, Globalisierung, sozio-technische Vernetzung und Produktivitätssteigerung stehen dabei im Fokus.

Gefördert werden Arbeiten zu folgenden FuE-Schwerpunkten, die durch die gemeinsame deutsch-chinesische Arbeitsgruppe ,,Intelligente Fertigung (Industrie 4.0) und Smart Services" als vordringlich eingestuft wurden:

a) Datenbasierte Produkt-Service- und Assistenzsysteme für die intelligente Fertigung (Industrie 4.0)
o Entwicklung neuer Lösungen für das transnationale Produktlebenszyklusmanagement, z. B. den transnationalen Datenaustausch oder die Spezifikationserstellung
o Entwicklung neuer Lösungen für intelligentes Qualitätsmanagement durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz und Big Data
o Entwicklung dynamischer Testumgebungen für integrative Lösungen auf Basis Künstlicher Intelligenz und Mensch-Roboter-Kollaboration

b) Lösungsansätze für die transnationale Interoperabilität in kollaborativen Produktionsnetzwerken
o Implementierung einer transnationalen Verwaltungsschale auf Basis semantischer Modelle (basierend auf den Arbeiten zu RAMI 4.0)
o Entwicklung von Systemen für die Interoperabilität zwischen Deutschland und China unter Berücksichtigung spezifischer Anforderungen und Regeln für vertrauensvolle kollaborative Wertschöpfungsnetzwerke und für die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle
o Entwicklung und Implementierung von Regeln und Mechanismen für eine nutzerorientierte Kontrolle des Datenaustauschs in kollaborativen Wertschöpfungsnetzwerken
o Entwicklung neuer Anwendungsfälle der Cloud-Edge-Optimierung durch szenariogetriebene Dienstleistungsplattformen für eine intelligente, KI-basierte Fertigung

c) Nachhaltigkeit durch Verbesserung der Energie- und Ressourceneffizienz in der Produktion
o Entwicklung spezifischer Methoden und Werkzeuge für die ganzheitliche Erfassung, Bewertung und Verbesserung der Energie- und Ressourceneffizienz von Prozessen und Prozessketten der Produktion
o Entwicklung geeigneter Informationsmanagementsysteme für energie- und ressourceneffiziente Fertigungsprozesse
o Entwicklung neuer dienstleistungsorientierter Geschäftsmodelle für nachhaltigere Lebenszyklen von Produkten auf der Grundlage von Produktlebenszyklusdaten

Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und andere Institutionen, die Forschungsbeiträge liefern, sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF folgenden Projektträger (PT) beauftragt:
Projektträger Karlsruhe (PTKA)
Karlsruher Institut für Technologie
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen

Zentrale Ansprechpartner, insbesondere für Interessenten, die eine Projektskizze einreichen wollen, sind
Herr Claudius Noll (Telefon +49 (0) 7 21/6 08-2 49 53, E-Mail: claudius.noll@kit.edu)
Herr Dr.-Ing. Matthias Gebauer (Telefon +49 (0) 7 21/6 08-2 52 89, E-Mail: matthias.gebauer@kit.edu)

Weitere Informationen:
https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-3232.html