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BMG Modellprojekte zur Entwicklung und Erprobung geschlechtsspezifischer Versorgungskonzepte
Termin:
01.01.2022
Fördergeber:
Fördergeber - Sonstige
Modellprojekte zur Entwicklung und Erprobung geschlechtsspezifischer Versorgungskonzepte sowie von Maßnahmen der Prävention und Gesundheitsförderung (interventionelle Studien)

Gegenstand der Förderung sind interventionelle Studien zur Entwicklung und Erprobung konkreter geschlechtsspezifischer Versorgungskonzepte sowie Maßnahmen der Prävention und Gesundheitsförderung. Bei der Konzeption des Forschungsvorhabens bzw. in der Vorhabenbeschreibung sind folgende Punkte zu berücksichtigen:

o Die Entwicklung des Modellprojektes erfolgt theoriebasiert.
o Die Zielgruppe des Modellprojektes sowie das Setting, in welchem es erprobt werden soll, sind nachvollziehbar darzustellen.
o Es ist eine begleitende Evaluation durchzuführen, die sich auch an bestehenden Qualitätskonzepten,
beispielsweise Kriterien ,,Guter Praxis", orientiert.
o Es sollen hinderliche Faktoren, die eine Implementierung der Maßnahme erschweren könnten, identifiziert und mögliche Lösungen dargestellt werden.
o Die Ergebnisse des Projektes sollen so aufbereitet werden, dass sie im Sinne der Nachhaltigkeit in die
Entwicklung weiterer Maßnahmen einfließen können.

Mögliche Themen eines Forschungsprojektes könnten u. a. sein:

o Entwicklung und Erprobung geschlechtssensibler Maßnahmen der Prävention und Gesundheitsförderung
o Entwicklung und Erprobung geschlechtssensibler Kommunikations- und Zugangswege in der Prävention und Gesundheitsförderung.
o Entwicklung und Erprobung geschlechtssensibler Ansätze zur Förderung der Gesundheitskompetenz.
o Entwicklung und Erprobung geschlechtssensibler Ansätze zur Risikokommunikation und Risikowahrnehmung.
o Entwicklung und Erprobung von geschlechtssensiblen Diagnosekriterien und -instrumenten.
o Entwicklung und Erprobung von geschlechtssensiblen Versorgungsangeboten im Bereich der ambulanten und stationären Pflege und der akutstationären Versorgung.

Antragsberechtigt sind Einrichtungen und Träger mit einschlägigen Erfahrungen im Bereich geschlechtsspezifische Besonderheiten in der Gesundheitsversorgung, pflegerischer Versorgung, Prävention und Gesundheitsförderung sowie mit Expertise in der Entwicklung und Erprobung von Modellprojekten, staatliche und nicht staatliche (Fach-)Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie gemeinnützige Körperschaften (z. B. eingetragene Vereine, Stiftungen und
gemeinnützige GmbHs) mit einschlägiger wissenschaftlicher Expertise im Themenfeld des Förderschwerpunktes. Das Vorhaben im nichtwirtschaftlichen Bereich der Organisation anzusiedeln.
Ein Eigeninteresse wird vorausgesetzt. Dieses ist durch die Einbringung eines Eigenanteils in Höhe von mindestens 10 % der in Zusammenhang mit dem Projekt stehenden Ausgaben deutlich zu machen.

Für die Förderung des Vorhabens kann grundsätzlich über einen Zeitraum von zunächst bis zu 3 Jahren eine nicht rückzahlbare Zuwendung im Wege der Projektförderung gewährt werden. Das Projekt soll zum 01.10.2021 starten.

Das Verfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Stufe werden Vorhabenbeschreibungen ausgewählt. Erst in der zweiten Stufe werden förmliche Förderanträge gestellt.

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMG folgenden Projektträger beauftragt:

VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
Projektträger ,,Ressortforschung Bundesministerium für Gesundheit"
Steinplatz 1
10623 Berlin
Ansprechpartnerin ist Frau Dr. Kim Janine Blankenhagel.
Telefon: 030/31 00 78 - 5828
E-Mail: PT-BMG@vdivde-it.de

Weitere Informationen:

https://www.forschung-bundesgesundheitsministerium.de/dateien/foerderung/bekanntmachungen/bekanntmachung_gender_modul_3_bf.pdf

https://www.forschung-bundesgesundheitsministerium.de/foerderung/bekanntmachungen/geschlechtsspezifische-versorgungskonzepte-interventionelle-studien