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,,Additive Fertigung" mit der Republik Indien (2 + 2 Projekte)
Aktualität:
bis 01.01.2022
Fördergeber:
Bundesministerium für Bildung und Forschung
Indien zählt zu den strategischen Partnerländern Deutschlands, insbesondere im Bereich der wissenschaftlich-technologischen Zusammenarbeit (WTZ). Um diese Kooperation auszubauen, haben das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das indische ,,Department of Science and Technology" (DST) 2010 das ,,Indo-German Science and Technology Centre" (IGSTC) gegründet. Wesentliches Ziel des IGSTC ist es, die Zusammenarbeit zwischen akademischen und industriellen Partnern beider Länder im Bereich der industriellen Forschung und experimentellen Entwicklung zu fördern.

Mit dem gesetzten thematischen Schwerpunkt wird das Rahmenprogramm ,,Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen" um eine bilaterale deutsch-indische Komponente erweitert. Die Fördermaßnahme richtet sich insbesondere an Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die sich im Markt etablieren und wettbewerbsfähiger werden wollen.
Die Produktion von Gütern hat sowohl für Deutschland als auch zunehmend für Indien eine hohe Bedeutung mit Bezug auf die gesamte Wirtschaftsleistung. Der Nutzen von Produkten wird zunehmend durch innovative, technikbasierte Dienstleistungen erhöht. Forschung und Entwicklung sind Ausgangspunkt für die Etablierung neuer Produktionstechnologien. Besondere Bedeutung nehmen hier KMU ein, die nicht nur wesentlicher Innovationsmotor sind, sondern auch eine wichtige Nahtstelle für den Transfer von Forschungsergebnissen aus der Wissenschaft in die Wirtschaft darstellen. Auf diese Weise sichern Investitionen in Forschung und Entwicklung Arbeitsplätze und den Lebensstandard in der Zukunft.
Gefördert werden im Rahmen dieser Fördermaßnahme Forschungsprojekte als Verbundvorhaben, die entsprechend des oben beschriebenen Zuwendungszwecks in internationaler Zusammenarbeit mit Partnern aus Indien eines oder mehrere der nachfolgenden Schwerpunktthemen im Bereich Additive Fertigung bearbeiten:

o Neue Materialien für Additive Fertigung
o Gedruckte und tragbare Elektronik
o Additive Fertigung im Großmaßstab
o In situ Prozessüberwachung und -kontrolle
o Mithilfe von 3D-Druckverfahren hergestellte biomedizinische Produkte und Implantate

Vorhaben, die sich mit der biologischen Transformation der industriellen Wertschöpfung befassen, sind von besonderem Interesse. Ziel dieser ist die Steigerung der Wertschöpfung durch Anwendung von Erkenntnissen aus der Natur und deren Umsetzung in technische Lösungen.
Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, insbesondere KMU, sowie Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und andere Institutionen, die Forschungsbeiträge liefern.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF derzeit folgenden Projektträger beauftragt:
DLR Projektträger
Europäische und internationale Zusammenarbeit
German Project Office IGSTC
Heinrich-Konen-Straße 1
53227 Bonn

Fachlicher Ansprechpartner:
Herr Hans Westphal (Telefon: +49 2 28/38 21-14 73, E-Mail: hans.westphal@dlr.de)

Administrativer Ansprechpartner:
Herr Sebastian Lohr (Telefon: +49 2 28/38 21-19 14, E-Mail: sebastian.lohr@dlr.de)

Weitere Informationen:
https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-3238.html
http://www.internationales-buero.de