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2017
Termin:
31.12.2015
Fördergeber:
Europäische Kommission : Horizon 2020
Die Europäische Kommission hat am 13. Oktober 2015 das Arbeitsprogramm 2016/2017 für Horizon 2020 veröffentlicht. Die Vorbereitung des neuen Arbeitsprogramms fand im vergangenen Jahr im Laufe der Formierung der neuen Kommission unter Jean-Claude Juncker statt. Obgleich Fördermittel aus dem Rahmenprogramm in die neue Innovationsoffensive, den sogenannten "Juncker-Plan", überführt wurden, zeigen auch die Themen des Arbeitsprogramms die prioritären Ziele wie etwa Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit, Nachhaltige Entwicklung im Bereich Energie, Umwelt und Verkehr, Lebensqualität im Zeichen der demographischen Entwicklung und einheitlicher digitaler Markt.

Das Arbeitsprogramm 2016/2017 verfolgt verstärkt eine weitere Annäherung an anwendungs- und marktfähige Ergebnisse. Beim Impact werden etwa im Bereich der Industriellen Technologien quantitative Ziele vorgegeben und höhere Technology Readiness Levels erwartet. Aber auch in technologierelevanten Gesellschaftlichen Herausforderungen werden Entwürfe von Geschäftsmodellen und Verwertungsplänen Priorität eingeräumt.

Besondere Beachtung verdient ein neuer Teil des Arbeitsprogramms für sogenannte Cross-cutting activities (Focus Areas). Dieses enthält drei Aufrufe: a) Industry 2020 in the Circular Economy, b) Internet of Things, und c) Smart and Sustainable Cities. Die Calls sind eng angelehnt an den Programmteil Leadership and Enabling Technologies sowie an die Gesellschaftlichen Herausforderungen Umwelt und Energie. Deshalb haben wir diese Ausschreibungen den Artikeln der jeweiligen Programmteile zugeordnet.

Neben den Aufrufen der Arbeitsprogramme 2016/2017 darf der Hinweis nicht vergessen werden, dass weitere Förderangebote, wie etwa die Ausschreibungen der Gemeinsamen Unternehmen Clean Sky 2, IMI 2, BBI, ECSEL, FCH, HPC oder SESAR sowie der ERA Netze, des European Institute of Technology (EIT) oder der Gemeinsamen Programmplanung (JPI) für eine mögliche Mitteleinwerbung im Auge zu behalten sind.

Aufgrund des interdisziplinären Charakters von Horizon 2020 ist es dringend empfohlen, über "seinen/ihren" Teil des Arbeitsprogramms hinaus auch die anderen thematischen Teile des Arbeitsprogramms zu konsultieren oder sich Beratung etwa bei Ihrem EU-Referenten, KoWi oder den Nationalen Kontaktstellen zu den Themen einzuholen. http://www.euhochschulnetz-sachsen-anhalt.de/

Weitere Informationen:
http://ec.europa.eu/research/participants/portal/desktop/en/funding/reference_docs.html#h2020-work-programmes-2016-17