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Bundesinstitut für Sportwissenschaft

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Bundesinstitut für Sportwissenschaft

Graurheindorfer Straße 198

53117 Bonn

Das Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp) hat die Aufgabe, Forschungsbedarf zu ermitteln und Forschungsvorhaben auf dem Gebiet des Sports (Ressortforschung) zu initiieren, zu fördern und zu koordinieren, die Forschungsergebnisse auszuwerten und den Transfer der Forschungsergebnisse in die Praxis in Zusammenarbeit mit dem Sport zielgruppenorientiert vorzunehmen. Dies gilt insbesondere für die Bereiche Spitzensport einschließlich Nachwuchsförderung und Talentsuche, Sportgeräte, Dopinganalytik, Fragestellungen zur Sportentwicklung, die für die Bundesrepublik Deutschland als Ganzes von Bedeutung sind und durch ein Bundesland allein nicht wirksam gefördert werden können, und Dokumentation. Das BISp wirkt auf dem Gebiet des Sportstättenbaus und der Sportgeräte an der nationalen und internationalen Normung mit.

Dem BISp obliegt im Rahmen des "Wissenschaftlichen Verbundsystems im Leistungssport" (WVL) u.a. die Aufgabe, Projekte der Ressortforschung an Hochschulen und privatwirtschaftlichen Forschungsinstituten mit den Projekten an den Instituten des Spitzensports des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) zu koordinieren.
Ferner hat das BISp die Aufgabe, das Bundesministerium des Innern bei seiner Aufgabenerfüllung auf dem Gebiet des Sports fachlich zu beraten. Das BISp betreibt für seine Arbeit u. a. die Datenbanken SPOLIT (Literaturdatenbank), SPOFOR (Forschungsdatenbank), SPOMEDIA (Audiovisuelle Medien) und den Fachinformationsführer Sport (Internetquellen), erreichbar unter dem Sportinformationsportal SURF, sowie ein sportpsychologisches Informations-, Kontakt- und Diagnostikportal für den Spitzensport (www.bisp-sportpsychologie.de). Bei seiner Aufgabenerfüllung arbeitet das BISp mit nationalen und internationalen Partnern zusammen.

Grundsätze der Forschungsförderung
Grundsätzlich kann eine Förderung durch das BISp nur erfolgen, wenn ein sogenanntes erhebliches Bundesinteresse an der Durchführung des Projektes besteht. Dies setzt einen Bezug des Forschungsvorhabens zum deutschen Spitzensport voraus.

Strategische Grundsätze Im Rahmen der Steuerung- und Koordinierung
  • Stärkung interdisziplinärer Ansätze bzw. des überdisziplinären Austauschs von Perspektiven
  • Eingang innovativer Erkenntnisse und Methoden aus Mutter- und Bezugswissenschaften in die sportwissenschaftliche Spitzensportforschung
  • Einheit von Forschung und Transfer

Im Rahmen der operativen Umsetzung
  • kontinuierliche Sicherung, Erweiterung, Erneuerung, Vertiefung und Fundierung von Wissen
  • Evaluierung gegenwärtiger Konzepte und Handlungsweisen
  • Erweiterung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Hypothesengenerierung
  • Bereitstellung des Wissens
  • Intensivierung des wechselseitigen Wissenstransfers zwischen Wissenschaft und Praxis

Forschungsprogramme
Als wesentliche Planungs-, Entscheidungs- und Steuerungsgrundlagen für bundesgeförderte Forschungs- und Transfermaßnahmen für den deutschen Spitzensport wurden zwei Forschungsprogramme entwickelt, an denen sich die Forschungsförderung des BISp orientiert:
Eine weitere Fördervoraussetzung stellt das Subsidiaritätsprinzip dar. Hiernach können Zuwendungen nur als ergänzende Finanzierung, sog. Fehlbedarfsfinanzierung auf Ausgabenbasis, gewährt werden. Eine Förderung kann demnach nur erfolgen, wenn eigene Mittel bzw. eine entsprechende personelle und materielle Infrastruktur vorhanden sind. Dementsprechend gehören überwiegend Hochschuleinrichtungen oder außeruniversitäre Forschungs­einrichtungen zum Antragstellerkreis.